Pressemeldungen September 2026
Bahnhofstraße: Wirtschaftskammer begrüßt die aktuelle Initiative
Die WK-Bezirksstelle Klagenfurt begrüßt die von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Wirtschaftsstadtrat Julian Geier präsentierte Initiative für die Bahnhofstraße. Geplant ist, die Straße in die Zuständigkeit des Landes zu übernehmen. Technisch soll dafür ein Tausch mit der Villacher Straße geprüft werden.
„Endlich kommt Bewegung in eine unserer wichtigsten Stadtachsen“, erklärt WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm.
Für die Wirtschaftskammer ist die Bahnhofstraße als direkte Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Klagenfurter Innenstadt von besonderer Bedeutung. Für viele Besucher vermittle sie den ersten Eindruck von Klagenfurt und solle daher zu einem attraktiven Entrée in die Landeshauptstadt entwickelt werden.
„Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass sich Klagenfurt mit der Eröffnung der Koralmbahn völlig neue Chancen eröffnen – und dass gerade der Bereich zwischen Bahnhof und Innenstadt dabei eine Schlüsselrolle spielt. Die Bahnhofstraße muss ein einladendes Tor zur Innenstadt sein. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass hier nun endlich Bewegung in die Sache kommt“, so Ahm.
Die WK-Bezirksstelle hatte wiederholt die aus ihrer Sicht fehlenden Vorbereitungen der Stadt auf die Koralmbahn kritisiert und im Oktober 2023 einen Forderungskatalog vorgelegt. Darin forderte sie unter anderem die Entwicklung des Bahnhofsviertels, die Revitalisierung der Bahnhofstraße, eine attraktive Verbindung zur Innenstadt sowie eine aktive Standortentwicklung und Ansiedelungspolitik für die AREA Süd.
„Wir haben diese Themen nicht erst gestern entdeckt, sondern seit Jahren bei jeder Gelegenheit angesprochen. Gerade bei der Bahnhofstraße war für uns immer klar: Wer am Hauptbahnhof ankommt, muss das Gefühl haben, in einer modernen und attraktiven Landeshauptstadt angekommen zu sein. Davon sind wir derzeit leider weit entfernt“, erklärt Ahm.
Durch die geplante Übernahme in die Landeszuständigkeit soll die Grundlage geschaffen werden, die Bahnhofstraße nicht nur zu sanieren, sondern ihre Entwicklung insgesamt neu zu denken.
„Unser Dank gilt Stadtrat Julian Geier, der dieses für den Wirtschaftsstandort so wichtige Thema aufgegriffen und gemeinsam mit dem Land vorangetrieben hat. Es freut uns, dass damit eine langjährige Forderung der Wirtschaftskammer nun endlich in die Umsetzung kommen soll“, betont Ahm.
Aus Sicht der Wirtschaftskammer soll die gesamte Achse vom Hauptbahnhof bis in die Innenstadt als zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum betrachtet werden. Genannt werden mehr Aufenthaltsqualität und Begrünung, attraktive Geschäfts- und Gastronomieflächen, weniger Leerstand sowie neue Impulse für Wohnen und Arbeiten.
Foto: Mein Klagenfurt