Die Klagenfurter Volkspartei hat die Weichen für die Gemeinderatswahl 2027 gestellt. Seit Mittwochabend steht fest, dass Stadtrat Julian Geier als Bürgermeisterkandidat für die ÖVP Klagenfurt ins Rennen geht. Der Stadtparteivorstand nominierte ihn einstimmig zum Spitzenkandidaten.
„Ich trete an, weil ich überzeugt bin, dass Klagenfurt mehr kann als das, was wir derzeit erleben“, erklärt Geier. „Zu lange haben Budgetchaos, politische Streitereien und Stillstand das Bild unserer Stadt geprägt. Die Menschen wollen keine Politik, die sich ständig mit sich selbst beschäftigt. Sie wollen eine Stadt, die wieder funktioniert.“
Sein Ziel sei ein wirtschaftlich starkes und familienfreundliches Klagenfurt mit Perspektiven für junge Menschen. „Ich will eine Stadt, in der sich Leistung wieder lohnt. In der zwei Menschen, die arbeiten gehen, sich auch etwas aufbauen können. Eine Stadt, die Chancen schafft, statt immer neue Hürden aufzubauen. Ich will ein Klagenfurt, das wieder nach vorne schaut“, so Geier.
Unterstützung erhält Geier von ÖVP-Landesparteiobmann und Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber. „Julian Geier ist der richtige Kandidat, um die Volkspartei in Klagenfurt wieder stärker zu machen. Es braucht jetzt jemanden, der Dinge in Bewegung bringt, positive Impulse setzt und neue Ideen für unsere Landeshauptstadt liefert. Das traue ich Julian Geier zu.“
Gruber fordert zugleich, dass Klagenfurt wieder stärker seiner Rolle als Landeshauptstadt gerecht werde. Die Stadt müsse aus seiner Sicht Regierungs-, Verwaltungs-, Schul-, Wirtschafts- und Veranstaltungszentrum sowie „Headquarter und Zugpferd“ für die Region und das Land sein.
Als erstes gemeinsames Vorhaben präsentieren Geier und Gruber Pläne für die Bahnhofstraße in Klagenfurt. Sie soll als zentrale Achse zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt neu entwickelt werden. Geier will dabei Wohnen, Gastronomie und Handel in Form einer Quartiersentwicklung einbeziehen.
Technisch könnte das Vorhaben über einen Tausch mit der Villacher Straße umgesetzt werden. Eine entsprechende Möglichkeit werde derzeit geprüft. Gruber erklärt, er sei bereit, gemeinsam mit Geier Verantwortung für die Entwicklung der Bahnhofstraße zu übernehmen.
Geier sieht das Vorhaben auch als Beispiel für seinen politischen Anspruch: „Klagenfurt hat unglaublich viel Potenzial. Wir müssen endlich wieder anfangen, etwas daraus zu machen.“
Foto: Klagenfurter Volkspartei