Pressemeldungen September 2026
AK Kärnten erkämpft 2.100 Euro für Servicekraft
Über Jahre hinweg arbeitete eine teilzeitbeschäftigte Service-Mitarbeiterin regelmäßig mehr Stunden, als in ihrem Arbeitsvertrag vereinbart war. Sie sprang ein und übernahm zusätzliche Schichten. Obwohl ihre Arbeitszeiten im Betrieb korrekt erfasst wurden, blieben die Mehrstunden samt gesetzlicher Zuschläge unbezahlt. Schließlich wandte sich die Frau an die Arbeiterkammer Kärnten.
Wolfram Lechner, Referatsleiter Arbeitsrecht und Arbeitnehmerschutz in der AK Kärnten, berechnete die offenen Ansprüche und intervenierte beim Arbeitgeber. Mit Erfolg: Die Service-Mitarbeiterin erhielt alle ausstehenden Mehrstunden samt Zuschlägen nachbezahlt, insgesamt 2.100 Euro.
„Gerade in Branchen mit flexiblen Arbeitszeiten kommt es immer wieder vor, dass Mehr- und Überstunden nicht korrekt abgegolten werden. Wir raten allen Beschäftigten, ihre Arbeitszeiten genau zu dokumentieren und sich bei Unklarheiten an die Arbeiterkammer zu wenden. Unser digitaler Zeitspeicher ist zudem ein gutes Dokumentationstool und kann als wertvolle Argumentationshilfe dienen“, betont AK-Präsident Günther Goach.
Foto: Mein Klagenfurt