Pressemeldungen Oktober 2026
Baustart für neue Geh- und Radunterführung in Pörtschach
Am 5. Oktober 2026 haben die Bauarbeiten für die neue Geh- und Radunterführung am Goritschacherweg in Pörtschach am Wörthersee begonnen. Die ÖBB setzen das Projekt gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Gemeinde Pörtschach um.
Die bestehende Eisenbahnkreuzung wird durch eine Unterführung ersetzt, die Fußgängern und Radfahrern künftig eine sichere Querung der Bahnstrecke ohne Wartezeiten ermöglicht.
Die neue Unterführung soll vor allem die Sicherheit entlang des stark frequentierten Wörthersee-Radwegs R4 verbessern. Bahnverkehr, Radfahrer und Fußgänger werden künftig voneinander getrennt.
„Der Wörthersee-Radweg R4 ist einer der am stärksten befahrenen Radwege des Landes. Gleichzeitig haben sich die Frequenz auf dieser Bahnstrecke und damit die Wartezeiten vor Eisenbahnkreuzungen seit Inbetriebnahme der Koralmbahn deutlich erhöht“, erklärt LH-Stellvertreter und Straßenbaureferent Martin Gruber.
Auch Pörtschachs Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz begrüßt den Baustart. Die Unterführung verbessere nicht nur die Sicherheit für Einheimische und Gäste, sondern auch die Verbindungen innerhalb des Ortsgebiets.
Franz Jank, Regionalleiter der ÖBB-Infrastruktur AG für Kärnten, betont die langfristige Verbesserung der Verkehrssicherheit und bedankt sich beim Land Kärnten und der Gemeinde für die Zusammenarbeit.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2027. Die neue Geh- und Radunterführung soll bereits im Mai 2027 für den Verkehr freigegeben werden. Während der Bauphase wird der Radverkehr über die Seeuferstraße umgeleitet. Im Bereich der Baustelle kann es vorübergehend zu Einschränkungen und Änderungen der Verkehrsführung kommen. Die bestehende Eisenbahnkreuzung bleibt bis zur Inbetriebnahme der Unterführung geöffnet. Auswirkungen auf den Bahnverkehr oder den Fahrplan gibt es nicht.
Die Gesamtkosten betragen rund 2,3 Millionen Euro. Neben den ÖBB beteiligen sich das Land Kärnten und die Gemeinde Pörtschach an der Finanzierung.
Foto: ÖBB/Martin Hoffmann