Pressemeldungen Juli 2025
Autonome Shuttles und Neugestaltung Bahnhofstraße für VCÖ-Mobilitätspreis nominiert
Schöner Zwischenerfolg für Kärnten, und vor allem Klagenfurt, beim diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Österreich: Vier Kärntner Projekte, zwei davon aus Klagenfurt, wurden von der Fachjury so gut bewertet, dass sie für das Voting bei Österreichs größten Wettbewerb für umweltverträgliche Mobilität nominiert sind.
Nominiert sind das digitale Mobilitätsmanagement der Stadt Villach, das automatisierte Öffi-Shuttle in Pörtschach und Klagenfurt, der Gemeindeverband Karnische Region und ein Forschungsprojekt zur Neugestaltung der äußeren Bahnhofsstraße in Klagenfurt. Beim Voting kann die Bevölkerung unter www.vcoe.at/voting bis zum 20. Juli für die Projekte abstimmen und so den Projekten Zusatzpunkte sichern.
Der VCÖ-Mobilitätspreis ist Österreichs größter Wettbewerb für umweltverträgliche Mobilität und nachhaltigen Gütertransport und wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Mobilitätsministerium und den ÖBB durchgeführt. 363 Projekte und Konzepte wurden heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich eingereicht, der unter dem Motto „Zukunftsfit für Stadt und Land“ steht. In 13 Kategorien hat jeweils eine Fachjury die Projekte bewertet, die jeweils fünf am besten bewerteten Projekte sind für das Voting nominiert. Bei diesem werden unter www.vcoe.at/voting die vorbildlichen Mobilitätsprojekte vorgestellt und bekannt gemacht und die Projekte können Zusatzpunkte erhalten.
„Die Projekte zeigen, dass es schon heute für Verkehrsprobleme in der Stadt oder am Land umweltverträgliche Lösungen gibt, die die Mobilität für die Bevölkerung verbessern und die Verkehrsbelastung für Anrainerinnen und Anrainer reduzieren. Die nominierten Projekte haben die Fachjury überzeugt und können nun von den Kärntnerinnen und Kärntner beim Online-Voting unterstützt werden“, ruft VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky zur Teilnahme am Voting beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich unter www.vcoe.at/voting auf.
Kärnten ist ein Vorreiter beim vollautomatisierten Öffentlichen Verkehr. Seit dem Jahr 2018 ist in Pörtschach ein vollautomatisiertes Shuttle auf einer fast drei Kilometer langen Strecke nach Fahrplan unterwegs, in Klagenfurt wurde im Jahr 2024 das Shuttle gestartet. Allein von Juli bis September waren in Klagenfurt damit 3.300 Fahrgäste unterwegs. Seit dem Jahr 2018 wurden in Pörtschach und Klagenfurt insgesamt mehr als 20.000 Fahrgäste transportiert. Das vollautomatisierte Shuttle von SURAAA (Smart Urban Region Austria Alps Adriatic) und der pdcp GmbH ist in der Kategorie „Digitalisierung und Automatisierung“ beim VCÖ-Mobilitätspreis nominiert.
In der Kategorie „Digitalisierung und Automatisierung“ ist auch die Stadt Villach nominiert mit ihrem umfassenden digitalen Datenmanagement, das als Grundlage für die Verbesserung des Mobilitätsangebots in der Stadt dient. Durch den Gemeindeverband Karnische Region ist Kärnten auch in der Kategorie „Konzepte und Ideen“ vertreten. Das Konzept sieht das gemeinsame Nutzen von Elektroautos vor. Sharing ist nicht nur kostengünstiger, sondern auch umweltverträglicher.
In der Kategorie „Forschung und wissenschaftliche Studien“ ist die Neugestaltung der äußeren Bahnhofstraße von der Forschungsgruppe ACCTRA nominiert. Die äußere Bahnhofstraße ist eine zentrale Verkehrsader und prägt den ersten Eindruck für Ankommende am Hauptbahnhof. Durch die Koralmbahn gewinnt der Hauptbahnhof Klagenfurt an Bedeutung. Das Forschungsprojekt untersucht unter Einbindung der Bevölkerung, wie die äußere Bahnhofstraße zukunftsfit gestaltet werden kann.
VCÖ-Mobilitätspreis Österreich: Die vier nominierten Kärntner Projekte
Foto: Mein Klagenfurt