Pressemeldungen Februar 2026
Jungfernfahrt der Westbahn: Neuer Fernzug hielt erstmals in Klagenfurt
Heute, Freitag, lud das private Bahnverkehrsunternehmen Westbahn zu seiner Jungfernfahrt auf der Südstrecke. Neben den ÖBB bedient somit auch die private Westbahn als neuer Anbieter im Fernverkehr die Südstrecke zwischen Wien und Villach mit Stopps auch in Kühnsdorf-Klopeiner See, Klagenfurt, Pörtschach und Villach – und das im Regelbetrieb ab 1. März 2026.
Vorab gratis testen kann man die Westbahn morgen, Samstag, mit zwei Zügen von Villach Hauptbahnhof nach Kühnsdorf-Klopeiner See.
Zahlreiche Kärntner Künstlerinnen und Künstler bespielten die mit Kultursujets gebrandeten Zuggarnituren für die zur Premierenfahrt geladenen Gästen. Einen Zwischenstopp legte die Westbahn beim Bahnhof Klagenfurt ein, wo der Premierenzug von Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig, LR Sebastian Schuschnig und LR Daniel Fellner empfangen wurde. Und das zu Klängen des Chors und den Bläsern des Stadttheaters Klagenfurt sowie einer Performance des dazugehörigen Theaterpferds.
Dazu Landeshauptmann Peter Kaiser: „Mit der neuen Westbahnverbindung in den Süden lässt sich die Jahrhundertchance Koralmbahn für die Menschen in Kärnten noch besser nutzen. Damit bekommt Kärnten eine weitere, schnellere und verlässliche Anbindung an Graz und Wien“, so Landeshauptmann Peter Kaiser. Auch in kultureller und touristischer Sicht sei die Kooperation und das Kulturbranding mit der Westbahn zu begrüßen. „Damit wird Kärntens hochqualitative und vielfältige Kulturszene noch stärker sichtbar und in die Welt hinausgetragen“, so der Landeshauptmann. In den Westbahnzügen liegen kostenlose Programmhefte auf, die das Sommerprogramm der Kärntner Kunst- und Kulturszene aufzeigen.
Bahnstrecken bringen Menschen und (Wirtschafts)Räume zusammen. Davon ist auch LHStv.in Gaby Schaunig überzeugt: „Von der neuen Westbahnverbindung profitieren die Kärntnerinnen und Kärntner und unser Bundesland als gesamter Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort. Diese Zugsverbindung macht Kärnten noch mobiler und attraktiver und wird mit dem Kulturbranding zugleich zum Botschafter für Kultur, Lebensqualität und Gastfreundschaft unseres Bundeslandes“.
Für Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig eröffnet die Westbahnverbindung eine Reihe von Vorteilen für Kärnten: „Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn wurde der Kärntner Bevölkerung ein bis dahin noch nie dagewesenes Mobilitätsangebot eröffnet. Umso mehr freut es mich, dass ab März mit der Westbahn ein weiteres Eisenbahnverkehrsunternehmen auf dieser Strecke durch unser Bundesland fahren wird. Damit ist Kärnten noch öfter an Wien und Graz angebunden und auch die Regionen Südkärnten, rund um den Wörthersee und um Villach sind noch besser erreichbar. Die Westbahn ist daher ein wichtiger Partner für uns, denn das steigert insgesamt die Qualität des Öffentlichen Verkehrs in Kärnten“, so Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig. „Mit den drei gebrandeten Zügen wird die Westbahn auch zum Botschafter des reichhaltigen Kulturangebots sowie des Wirtschafts- und Tourismusstandorts Kärnten“, richtete Schuschnig seinen Dank an die Geschäftsführer sowie Haupteigentümer Haselsteiner für die Umsetzung dieser gemeinsamen Idee.
Über das zusätzliche Mobilitätsangebot in den Süden freut sich auch Landesrat Daniel Fellner. Er sieht die Westbahnstrecke nach Kärnten als klare Stärkung der Mobilität und Infrastruktur, von der Kärntens Bevölkerung nur profitieren könne: „Die neue Westbahnstrecke in den Süden ist ein weiteres Symbol für die Zukunftsfähigkeit von Kärnten. Die Strecke verbindet nicht nur Wien mit Kärnten, sondern auch die Menschen und deren Ideen und Kreativität, den Wirtschaftsraum und unsere Gemeinden.“
Westbahn-Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner: „Kärnten ist eines der kulturell reichsten Bundesländer Österreichs mit großer Tradition in Literatur, Malerei, Tanz und Bildhauerei. Kärnten ist weit mehr als Kulisse mit Seen oder Bergen. Wenn wir diese Stärken sichtbar machen, wird das Bundesland als Kulturraum noch attraktiver“.
Westbahn-Geschäftsführer Marco Ramsbacher zur neuen Zugverbindung: „Wenn moderne Mobilität und kulturelle Identität zusammenspielen entsteht ein echter Mehrwert für die Menschen und für die Region. Als gebürtiger Kärntner freut es mich besonders, dass wir mit dem SMILE-Hochgeschwindigkeitszug und unserer neuen Westbahn-Verbindung die Vielfalt Kärntens sichtbar machen.“
Die Premierenfahrt endete beim Bahnhof Villach mit einem großen Festakt und Beiträgen der Stadtkapelle des Eisenbahnmusikvereins, der Jauntaler Trachtenkapelle sowie musikalischer Umrahmung durch Silvia Igerc und Arthur Ottowitz.
Für die künstlerische Gestaltung des Programms zeichneten sich verantwortlich: Nadja Kayali (Carinthischer Sommer), Florian Eisner (Ensemble Porcia), Andreas Ickelsheimer (Heunburg Theater) und Arthur Ottowitz (Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk).
Foto: LPD Kärnten/Wajand