Pressemeldungen Februar 2026
Klassisch oder flexibel: Wie Kärnten heute vorsorgt
Die Menschen in Kärnten beschäftigen sich intensiv mit ihrer finanziellen Zukunft und Vorsorge. Laut Vorsorgestudie 2026 von Erste Bank, Sparkassen und der Wiener Städtischen sagen 86 Prozent, dass Vorsorge für sie wichtig ist. Besonders im Mittelpunkt stehen dabei Sicherheit, Gesundheit und die Absicherung des Lebensstandards im Alter.
Beim Vorsorgeverhalten zeigt sich ein vertrautes Bild: 52 Prozent der Befragten setzen auf das Sparkonto. Es bleibt damit die meistgenutzte Anlageform. 29 Prozent nennen Bausparen, 27 Prozent eine Lebensversicherung. Dahinter folgen Wertpapiere und Fonds, Immobilien sowie Gold.
Die monatliche Summe, die im Schnitt in die private Pensionsvorsorge investiert wird, beträgt in Österreich aktuell 225 Euro. Laut Studie zeigen sich dabei geschlechterspezifische Unterschiede:
Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen ist das Niveau damit weiterhin hoch.
Die Studie macht auch deutlich: Nur etwas mehr als die Hälfte kennt das eigene Pensionskonto, obwohl es seit über 20 Jahren existiert. Von jenen, die ihr Guthaben kennen, sind 43 Prozent zufrieden, 50 Prozent unzufrieden.
Die Erwartungen an die staatliche Pension fallen ebenfalls zurückhaltend aus. Österreichweit rechnen die Befragten mit einer durchschnittlichen Bruttopension von 2.023 Euro. Dabei erwarten Männer 2.254 Euro, Frauen 1.748 Euro, ein Unterschied von mehr als 500 Euro.
87 Prozent der Befragten wünschen sich eine stärkere staatliche Förderung privater Vorsorgemodelle. Das Vertrauen in die staatliche Absicherung ist spürbar gesunken: 54 Prozent sehen den Staat nicht mehr als verlässlichen Partner bei der Altersvorsorge. Viele Menschen wollen daher aktiv vorsorgen, um sich gegen Unsicherheiten abzusichern.
In Kärnten bleibt das Bedürfnis nach verlässlicher Beratung und langfristiger Absicherung hoch. Die Kärntner Sparkasse bietet persönliche Begleitung und informiert über individuelle Möglichkeiten, wie private Vorsorge mit klassischen oder ergänzenden Modellen sinnvoll gestaltet werden kann.
Klassische Sparer setzen auf Vertrautes, digital affine Anleger gestalten ihre finanzielle Zukunft aktiv. Die Kärntner Sparkasse begleitet beide, persönlich und digital.
Foto: Genot Gleis