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Mai 2026
Über 1.100 Teilnehmer: Bunte Regenbogenparade zog durch Klagenfurt
Bei bestem Wetter stand Klagenfurt am Samstag ganz im Zeichen der Vielfalt: Mehr als 1.100 Menschen nahmen an der mittlerweile 11. Regenbogenparade teil und zogen gemeinsam durch die Innenstadt.
Bereits ab 11 Uhr öffnete im Goethepark das Pride-Village, wo zahlreiche Organisationen und Initiativen mit Infoständen vertreten waren. Mit dabei waren unter anderem EqualiZ, die Young Caritas sowie weitere Einrichtungen und Vereine. Auch für Musik, Kulinarik und Unterhaltung war gesorgt.
Angeführt wurde der Demonstrationszug vom Wagen der Kärntner Community Queerinthia, die auch heuer wieder als Veranstalter der Pride Klagenfurt fungierte. Über den Ring und durch die Innenstadt führte die Route zurück in den Goethepark, wo die Veranstaltung ihren Ausklang fand.
Die Stimmung entlang der Strecke war ausgelassen und friedlich. Musik, Regenbogenfahnen und bunte Outfits prägten das Stadtbild, zahlreiche Passanten blieben stehen und verfolgten die Regenbogenparade. Nennenswerte Zwischenfälle wurden nicht bekannt.
Seit 2016 zieht die Pride durch die Straßen der Kärntner Landeshauptstadt und macht auf Anliegen der queeren Community aufmerksam.
Mitgelaufen bei der Regenbogenparade sind auch Mitglieder der Revolutionären Kommunistischen Partei, die über weite Strecken wiederholt politische Parolen- sowie „Free Palestine“-Rufe skandierten. Diese wirkten im Rahmen der Regenbogenparade auf viele Teilnehmer und Zuschauer völlig deplatziert, da die Veranstaltung in erster Linie Vielfalt, Akzeptanz und die Anliegen der LGBTQIA+ Community in den Mittelpunkt stellt. Auf Nachfrage von Mein Klagenfurt erklärten die Veranstalter, dass auch andere Parteien an der Parade teilgenommen hätten. Diese hätten jedoch keine politischen Parolen skandiert, sondern unter anderem Regenbogenfahnen oder Getränke verteilt. Politische Parolen ohne Bezug zur Pride seien nicht im Sinne der Veranstalter gewesen.
Fotos und Video: Mein Klagenfurt