Pressemeldungen September 2026
Unentdeckt bleiben: Jagdkommando trainiert taktische Einsätze in Kärnten
Von 21. bis 24. September 2026 führt das Bundesheer erneut eine Übung unter dem Titel SERE (Survive, Evade, Resist, Extract) in Kärnten durch. Rund 30 Soldaten nehmen unter der Führung des Jagdkommandos daran teil. Die Übung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Kärntner Polizei.
Das Hauptziel besteht laut Bundesheer darin, dass die eingesetzten Kräfte unentdeckt bleiben und dabei taktische sowie einsatzspezifische Aufträge durchführen.
Geübt wird im Bereich des Truppenübungsplatzes Glainach sowie in den Bezirken Klagenfurt-Land, Völkermarkt und Wolfsberg. Im Detail nennt das Bundesheer mögliche Übungsbereiche von St. Michael/Zollfeld, Diex und Griffen bis St. Paul/Lavanttal. Da die Übung auf einem beweglichen Ablauf aufgebaut ist, können sich Soldaten innerhalb des Übungszeitraums in einem gewissen Zeitfenster von bis zu etwa 48 Stunden innerhalb dieses Bereiches aufhalten.
Zum Einsatz kommen rund fünf Räderfahrzeuge. Vereinzelt und tageweise werden außerdem Bundesheer-Hubschrauber der Typen „Agusta Bell 212“, Bell OH-58 „Kiowa“ und „S-70 Black Hawk“ sowie eine Pilatus PC-6 „Turbo Porter“ eingesetzt.
Militärische Hubschrauber können dabei teilweise auch außerhalb des Übungsplatzes in Glainach landen. Das Bundesheer weist außerdem darauf hin, dass während des Übungszeitraums teilweise auch nachts Fluglärm auftreten kann, und ersucht die Bevölkerung dafür um Verständnis.
Die Verwendung von Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition ist laut Bundesheer zwar nicht vorgesehen. Dennoch wird ausdrücklich davor gewarnt, Munition oder Munitionsteile zu sammeln. Sollte dennoch etwas gefunden werden, gilt: nicht berühren und die nächste Polizeiinspektion verständigen.
Witterungsbedingte Änderungen des Übungsablaufs sind jederzeit möglich.
Foto: Michael Steinberger/Bundesheer