Pressemeldungen September 2026
Siemens Österreich eröffnete neue Büros im Lakesidepark in Klagenfurt
Siemens Österreich hat am Donnerstag die neuen Büroräume seiner Niederlassung Kärnten im Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt offiziell eröffnet. Über 100 Mitarbeiter finden dort ein modernes und flexibles Arbeitsumfeld vor.
Zur Eröffnungsfeier kamen unter anderem Landeshauptmann Daniel Fellner und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig. Fellner bezeichnete Kärnten als mutig und zukunftsorientiert und verwies dabei auch auf Unternehmen wie Siemens. Er appellierte dafür, stärker daran zu glauben, was in Kärnten gemeinsam erreicht werden könne.
„Ein starkes Bekenntnis zur Region, zu den Menschen und Unternehmen ist zugleich Basis und Motivation für Weiterentwicklung“, so Fellner. „Wir haben Kinderbetreuung, Bildung, bestes Trinkwasser, Vernetzungsmöglichkeiten und Infrastruktur wie die Koralmbahn. Das müssen wir mit Stolz nach außen vermitteln“, sagte der Landeshauptmann.
Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig nannte Künstliche Intelligenz und moderne Kreislaufwirtschaft als Bereiche, bei denen Kärnten im internationalen Wettbewerb eine Rolle spielen müsse. „Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, brauchen wir kluge Köpfe, gezielte Unterstützung und die richtigen Werkzeuge. Künstliche Intelligenz und moderne Kreislaufwirtschaft etwa sind Themen, bei denen Kärnten als Standort vorne mit dabei sein muss. Siemens ist hier ein unverzichtbarer Wegbereiter, der mit seiner technologischen Expertise und starken Kooperationen maßgeblich zur zukunftsfähigen Entwicklung der Wirtschaftsregion Süd beiträgt“, sagte Schuschnig.
Herbert Tanner, Leiter der Siemens Niederlassungen Graz und Klagenfurt, begrüßte die Gäste „in unserem neuen Zuhause“. Siemens ist seinen Angaben zufolge seit 1912 in Kärnten tätig. Ab 1991 war das Unternehmen im Werner-von-Siemens-Park in Klagenfurt beheimatet. „Es war mehr als der Wechsel der Adresse. Es ist ein Bekenntnis zu Kärnten und Klagenfurt, zur Innovation“, betonte Tanner.
Der Umzug in den Lakesidepark entspreche auch der Konzernstrategie, wonach große Innovationen nicht isoliert entstehen. „Sie brauchen ein Ökosystem aus Forschungseinrichtungen, Startups, KMUs, Konzernen, Kunden.“ Dieses Umfeld biete laut Tanner der Lakesidepark. Als weiteren Meilenstein der Firmengeschichte nannte er die Ausgliederung der Halbleitersparte im Jahr 1999. Daraus sei Infineon als Welterfolgsmodell entstanden.
Teil der Eröffnungsfeier waren auch zwei Podiumsdiskussionen. Über „Kärnten zwischen Windkraft-Flaute und Hochspannung“ diskutierten Danny Güthlein von der KELAG, Michael Velmeden von der Industriellenvereinigung Kärnten und Timo Peitler von der Siemens AG Österreich.
Zum Thema „Ökosystem statt Insellösung: Neue Wege der Innovation“ diskutierten Roland Pomberger von der Montanuniversität Leoben, Landesrat Sebastian Schuschnig und Andrea Tanner von der Hasslacher Gruppe.
Siemens Österreich hat im Lakeside Science & Technology Park mehr als 800 Quadratmeter Bürofläche angemietet. Als Vorteile des neuen Standorts nennt das Unternehmen den direkten Zugang zu Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten, zum Kindergarten sowie zur Universität Klagenfurt.
Auch moderne E-Ladestationen stehen am Standort zur Verfügung. Siemens verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Nachhaltigkeit im Unternehmen einen zentralen Stellenwert einnimmt.
Foto: LPD Kärnten/Bauer