Pressemeldungen September 2026
Ordnungsamt in Klagenfurt soll grundlegend reformiert werden
Das Ordnungsamt in Klagenfurt soll grundlegend reformiert werden. Bürgermeister Christian Scheider betont, dass es die Einrichtung in ihrer bisherigen Form nicht mehr geben werde. Ziel sei eine effiziente, zeitgemäße und wirtschaftliche Organisation. Gemeinsam mit dem Leiter des Ordnungsamtes sei bereits daran gearbeitet worden, Aufgaben neu zu definieren und Kosten einzusparen.
Die Stadt habe sich laut Scheider von einem externen Sicherheitsdienstleister getrennt und dessen Aufgaben dem Ordnungsamt übertragen. Dadurch würden rund 300.000 Euro eingespart. Gleichzeitig sei der Personalstand um vier Personen reduziert worden.
Derzeit werde geprüft, welche freiwilligen und gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben weiterhin erfüllt werden müssen. Dazu zählt etwa die Überprüfung des Alkoholverbots. Auch der Name des Ordnungsamtes und dessen Auftritt nach außen sollen verändert werden.
Der Darstellung der SPÖ, wonach im Budgetvoranschlag 2027 zwei zusätzliche Mitarbeiter vorgesehen seien, widerspricht Scheider. Es gebe noch keinen Budgetvoranschlag für 2027. Zudem sei der Personalstand beim Ordnungsamt bereits um vier Personen reduziert worden.
Auch den Vorschlag von Vizebürgermeister Ronald Rabitsch, das „Mobile Bürgerservice“ künftig in den Magistrat einzugliedern, kritisiert Scheider. Dies würde aus seiner Sicht den Personalapparat vergrößern.
Eine vollständige Auflösung des Klagenfurter Ordnungsamtes sei nicht vorgesehen. Laut Scheider gibt es gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben, die nicht von magistratsinternen Organisationseinheiten übernommen werden können. Deshalb werde derzeit an einer grundlegenden Reform gearbeitet.
Foto: Mein Klagenfurt