Pressemeldungen September 2026
Jonke kritisiert geplante Einspurigkeit der Villacher Straße
Die geplanten Änderungen auf der Villacher Straße in Klagenfurt sorgen für politische Kritik. Vizebürgermeister und Klima- sowie Umweltreferent Patrick Jonke (FSP) begrüßt zwar ausdrücklich die Errichtung der neuen Ampelanlage im Bereich des neuen Heinzelstegs sowie auf Höhe von Eurospar und Hofer. Die geplante Reduzierung auf eine Fahrspur stadteinwärts lehnt er hingegen ab.
Die neue Ampelanlage beim Heinzelsteg hält Jonke für notwendig. Als Grund nennt er die Situation für Fußgänger und Radfahrer in diesem stark frequentierten Bereich.
„In der Vergangenheit kam es in diesem hochfrequentierten Bereich leider immer wieder zu zahlreichen gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer. Diese Entschärfung hat meine volle Unterstützung“, so Jonke.
Deutliche Kritik übt der Vizebürgermeister hingegen an den Plänen, die vielbefahrene Villacher Straße stadteinwärts künftig nur noch einspurig zu führen.
„Diese offensichtlich neugeborene Idee ist der größte Blödsinn und ein verkehrspolitischer Schildbürgerstreich, den es je gegeben hat“, sagt Jonke.
Laut Aussendung zählt der betroffene Abschnitt mit rund 15.000 Fahrzeugen täglich zu den am stärksten belasteten Straßen der Landeshauptstadt. Jonke erwartet durch die Verengung Rückstaus: „Durch diese Verengung auf eine Spur wird es in Zukunft – und das ist so fix wie das Amen im Gebet – zu permanenten Rückstaus kommen“.
Auch aus Sicht des Klima- und Umweltreferenten sei die geplante Verkehrsführung ökologisch kontraproduktiv. „Das dadurch erzwungene ‚Stop-and-Go‘, welches dann auf die Autofahrer zukommt, sorgt für einen massiv erhöhten CO2-Ausstoß mitten im Stadtgebiet. Das kann und darf keine Lösung sein! Als Klima- und Umweltreferent lehne ich diese Einspurigkeit daher vehement ab.“
Jonke richtet seine Kritik auch an die zuständige FPÖ-Verkehrsreferentin Sandra Wassermann. Laut Aussendung ist er der Ansicht, dass statt einer Verengung von Hauptverkehrsadern andere Prioritäten im Klagenfurter Straßennetz gesetzt werden sollten.
„Frau Wassermann soll sich endlich um die entscheidenden Dinge im Klagenfurter Straßennetz kümmern. Die Landeshauptstadt leidet unter einem massiven Sanierungsstau. Es gilt, die zahlreichen desolaten Straßen in Klagenfurt zügig und nachhaltig zu sanieren, anstatt neue, unausgegorene Verkehrsberuhigungsexperimente auf Kosten der Bürger und der Umwelt durchzudrücken“, so Vizebürgermeister Patrick Jonke abschließend.
Foto: Mein Klagenfurt