Pressemeldungen September 2026
Villacher Straße wird umgebaut: Neue Ampelquerung beim Heinzelsteg
Auf der B83 Kärntner Straße, der Villacher Straße in Klagenfurt, starten im Bereich des Heinzelstegs umfangreiche Umbauarbeiten. Straßenbaureferent LH-Stv. Martin Gruber gab gemeinsam mit den Klagenfurter Stadträten Sandra Wassermann und Julian Geier den Startschuss für das Projekt.
Die neue Geh- und Radwegbrücke über den Lendkanal wurde kürzlich fertiggestellt. Damit der Radweg in Richtung Waidmannsdorf weitergeführt werden kann, muss nun an dieser Stelle auch die Querung der vierspurigen B83 entsprechend adaptiert werden. Mit knapp 15.000 Fahrzeugen pro Tag zählt dieser Abschnitt zu den am stärksten belasteten Straßen in Klagenfurt.
Insgesamt werden rund 1,37 Millionen Euro investiert. Das Land Kärnten stellt rund 785.000 Euro zur Verfügung, die Stadt Klagenfurt investiert 485.000 Euro. Hofer und Spar beteiligen sich mit jeweils 100.000 Euro.
„Wer über den neuen Heinzelsteg kommt, muss auch sicher die Villacher Straße queren können. Mit den jetzigen Maßnahmen sorgen wir für eine direkte und sichere Verbindung. Zudem wird der Verkehrsfluss in diesem Bereich spürbar verbessert. Daher investieren wir seitens des Landes rund 785.000 Euro“, so Gruber, der betont, dass es sich hier um ein weiteres Projekt aus dem Radmasterplan Kärnten handelt, das nun umgesetzt wird.
Kernstück der Maßnahmen ist eine neue, ampelgeregelte Querung für den Rad- und Fußverkehr über die Villacher Straße. In die Ampelanlage werden auch die bestehenden Ausfahrten der Märkte Hofer und Spar eingebunden.
Vom Heinzelsteg aus wird der Geh- und Radweg anschließend sicher in Richtung Waidmannsdorf weitergeführt und bindet so den gesamten Stadtteil samt Universität an das Radwegenetz an.
„Die Radweganbindung an die Universität und den Stadtteil Waidmannsdorf ist mir ein großes Anliegen. Mit der neuen Ampelquerung wird der Heinzelsteg nun optimal eingebunden und ermöglicht eine sichere Querung der Villacher Straße für den Rad- und Fußverkehr. Barrierefrei gestaltet, kommt sie damit allen Nutzerinnen und Nutzern zugute. Dass wir dabei auch den Verkehrsfluss auf der Villacher Straße verbessern können bedeutet mehr Sicherheit und Effizienz. Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten sowie unseren Partnern Hofer und Spar war dafür entscheidend“, so Verkehrsstadträtin Sandra Wassermann, BA MA.
Zusätzlich wird der Straßenbereich zwischen der Steinernen Brücke und der Paternioner Brücke im Bereich des Autohauses Porsche neu organisiert. Stadteinwärts wird der Verkehr künftig auf einer Fahrspur geführt. Stadtauswärts gibt es eine reguläre Fahrspur und eine eigene Linksabbiegespur. Dazu kommt eine Busfahrspur. Eine besser auf die Verkehrssituation abgestimmte Ampelsteuerung soll den Rückstau stadteinwärts verringern und den Verkehrsfluss verbessern.
Die derzeit desolate Fahrspur erhält auf rund 900 Metern Länge eine neue Asphaltdecke. Außerdem wird die gepflasterte Mittelinsel auf Höhe der Josef-Gruber-Straße rückgebaut und asphaltiert.
„Die Villacher Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen unserer Stadt. Mit der neuen Querung schaffen wir mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer und sorgen gleichzeitig für einen besseren Verkehrsfluss. Damit investieren wir ganz konkret in eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur und stärken den Standort Klagenfurt“, sagt Wirtschaftsstadtrat Julian Geier.
Die Arbeiten dauern vom 23. September bis Ende November und erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Um die Behinderungen im Berufsverkehr möglichst gering zu halten, wird auch in Nachtschichten gearbeitet. Die Asphaltierung erfolgt teilweise am Wochenende.
Stadtauswärts kommt es zu einer Fahrbahnverengung und im Baustellenbereich zu wechselseitigen Spurwechseln. Während der Fräsarbeiten wird der Verkehr händisch geregelt. Eine Umleitung für den Fuß- und Autoverkehr wird über die Wilfriedgasse und die Mozartstraße eingerichtet.
„Eine Baustelle auf einer so wichtigen Verkehrsachse bedeutet natürlich eine Herausforderung. Deshalb setzen wir bewusst auch auf Nachtschichten und Arbeiten am Wochenende. Mein Dank gilt der Stadt Klagenfurt und den Partnern Hofer und Spar für die gute Zusammenarbeit sowie dem bauausführenden Unternehmen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßenbauabteilung“, betont Gruber.
Foto: Büro Gruber