Pressemeldungen September 2026
Digitaler Zwilling zeigt jetzt Hitzeinseln in Klagenfurt
Der Digitale Zwilling der Stadt Klagenfurt kann ab sofort noch mehr. Neu integriert wurde das sogenannte „Heat Island Potential“, mit dem sich das Hitzeinsel-Potenzial im Klagenfurter Stadtgebiet darstellen lässt.
Für die Simulation werden Sonneneinstrahlung, Bodennutzung mit versiegelten Flächen und Grünräumen sowie die Windverteilung berücksichtigt. Beim Wind wird speziell jene Windrichtung herangezogen, die an Hitzetagen in Klagenfurt am häufigsten auftritt. Die Berechnungen basieren auf einer VDI-Richtlinie und sollen zeigen, wo sich Wärme besonders stark staut und welchen Einfluss die städtischen Strukturen darauf haben.
Die von der Abteilung Vermessung und Geoinformation entwickelte Erweiterung bietet noch weitere Möglichkeiten. Berechnet werden die Sonnenstunden für den längsten Tag am 21. Juni, den kürzesten Tag am 21. Dezember sowie für die Tag- und Nachtgleichen am 21. März und 23. September. Die Ergebnisse werden für Bodenflächen und Dächer dargestellt.
Auch die solare Einstrahlung an einem typischen Hitzetag in Klagenfurt kann simuliert werden. Die daraus gewonnenen Daten können unter anderem für Stadtplanung, Energieeffizienz und Klimaschutz genutzt werden.
„Die neuen Funktionen – vom Heat Island Potenzial über die Sonnenstunden-Simulation bis hin zur solaren Einstrahlung – sind beeindruckend und zeigen, wie digitale Werkzeuge uns helfen, die Herausforderungen des Klimawandels besser zu verstehen und gezielt darauf zu reagieren zu können. Wir sind hier dank der Abteilung Vermessung und Geoinformation Vorreiter, viele andere Städte und Gemeinden werden davon profitieren“, betont die zuständige Referentin Stadträtin DI Constance Mochar.
Mit den neuen Funktionen soll der Digitale Zwilling dabei helfen, Hitzeinseln zu erkennen und Maßnahmen für die weitere Stadtentwicklung zu planen.
Weitere Infos: Digitaler Zwilling der Stadt Klagenfurt
Foto: SK/Glinik