Pressemeldungen September 2025
Hallenbad: Jonke fordert Verantwortung statt neuer Fantasieprojekte
Die Diskussion rund um den Bau des neuen Hallenbads in Klagenfurt sorgt erneut für Schlagzeilen. In den vergangenen Tagen war die Idee aufgekommen, ein Bad in der Gemeinde Grafenstein zu errichten. Vizebürgermeister Patrick Jonke hält davon nichts und warnt vor einer Verzögerung des bereits beschlossenen Projekts.
Jonke stellte klar, dass Klagenfurt ein Recht auf das geplante Hallenbad habe: „Soll sich nun jeder Bürger melden, der eine Wiese vor seinem Haus hat und glaubt, diese wäre perfekt für ein solches Projekt geeignet?“ Er bezeichnete die Diskussion um neue Standorte als unseriös und unverantwortlich.
Das Klagenfurter Hallenbad wurde über drei Jahre hinweg geplant. Alle notwendigen Schritte wie die Umwidmung, das UVP-Verfahren und die Einsprüche wurden erfolgreich abgeschlossen. „Ich schätze die Familie Reichel, aber mit dieser Idee kann ich persönlich nichts anfangen. Nun ist es an der Zeit, die letzten Beschlüsse am 16. September im Gemeinderat zu fassen und im Oktober 2025 mit dem Bau zu beginnen“, so Jonke.
Jonke warnte außerdem, dass jede Änderung des Projekts nicht nur zusätzliche Planungskosten von über acht Millionen Euro verursachen würde, sondern auch einen kompletten Neustart aller Verfahren nach sich ziehen könnte. Das würde weitere Jahre Verzögerung bedeuten.
Abschließend rief der Vizebürgermeister alle Verantwortlichen dazu auf, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: „Das neue Klagenfurter Hallenbad darf für unsere Bevölkerung nicht gefährdet werden.“
Foto: Symbolbild