Pressemeldungen September 2025
Bessere Knieoperationen durch neue Technik
Das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt setzt neue Maßstäbe in der Knieendoprothetik.
Unter der Leitung von Prim. Dr. Oliver Djahani, dem Leiter der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie, wird ein innovativer Ansatz verfolgt, der digitale Planung mit individueller Implantation kombiniert. Ziel ist es, die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten zu erhöhen und mechanische Komplikationen, die häufig zu unzureichenden Ergebnissen führen, zu minimieren.
Obwohl seit der Einführung moderner Knieendoprothesen in den 1970er-Jahren bedeutende Fortschritte erzielt wurden, berichten etwa ein Drittel der Patientinnen und Patienten von unzureichenden Ergebnissen. Häufig bestehen Beschwerden wie Bewegungseinschränkungen und chronische Schmerzen, erklärt Prim. Dr. Oliver Djahani.
Im Elisabethinen-Krankenhaus wird jeder Eingriff individuell geplant. Jede Knieprothese wird anhand digitaler Planung und einer Deformitätsanalyse mittels Ganzbeinröntgen präzise an die Anatomie der Patientinnen und Patienten angepasst. Diese Methode, bekannt als „kinematisches Alignment“, ermöglicht eine optimale Positionierung der Prothesenteile, die den natürlichen Gelenkbedingungen besser entspricht.
„Wir legen großen Wert auf die individuelle Anpassung der Prothesen, um für unsere Patientinnen und Patienten ein optimales Ergebnis zu erreichen“, betont Prim. Dr. Djahani.
Moderne bildgebende Verfahren wie MRT und CT ermöglichen es, detaillierte Informationen über die Gelenksituation der Patientinnen und Patienten zu sammeln. Basierend darauf wird die optimale Behandlungsstrategie entwickelt.
Ein Drittel der Patientinnen und Patienten kann mit teilprothetischen Lösungen behandelt werden, die eine kürzere Rehabilitationszeit und eine höhere Zufriedenheit versprechen.
„Unser Ziel ist es, die Rekonstruktion des Gelenks so zu gestalten, dass sich die Prothese so natürlich wie möglich anfühlt“, fügt Prim. Dr. Djahani hinzu.
Mit zwölf Prothesengrößen und speziellen Varianten für Frauen und Männer (Gendersolution) gewährleistet das Elisabethinen-Krankenhaus eine bestmögliche Passform und verbessert somit die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten.
Der innovative Ansatz der Knieendoprothetik am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt zeigt, wie moderne Technik und individuell angepasste Behandlungsansätze zu höherer Zufriedenheit und besseren Behandlungsergebnissen führen können.
Foto: Studio Horst