Seit sieben Jahrzehnten begleitet der Sparefroh Generationen beim Sparen. Was früher vor allem das klassische Sparbuch bedeutete, hat sich längst weiterentwickelt. Heute gewinnen private Altersvorsorge, langfristige Vermögensbildung und finanzielle Bildung zunehmend an Bedeutung.
Das zeigt auch die aktuelle Sparstudie der Erste Bank und Sparkassen. Demnach halten 86 Prozent der Kärntner finanzielle Vorsorge für unverzichtbar. Selbst bei der jungen Generation Z liegt dieser Wert bei 85 Prozent. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass die staatliche Pension später nicht ausreichen könnte und Menschen deshalb im Alter weiterarbeiten müssen.
Die Kärntner Sparkasse empfiehlt, sich möglichst früh mit der finanziellen Absicherung im Alter auseinanderzusetzen. Bereits kleine, regelmäßig eingezahlte Beträge können über viele Jahre eine wichtige Grundlage bilden. Entscheidend sind dabei vor allem der lange Anlagezeitraum und der Zinseszinseffekt. Mit dem Berufseinstieg können die Vorsorgebeträge entsprechend den finanziellen Möglichkeiten erhöht werden.
Für Huber steht fest: Vorsorge ist das neue Sparen. Neben klassischen Sparformen eröffne auch der Kapitalmarkt Möglichkeiten zur langfristigen Vermögensbildung. Voraussetzung dafür sei eine entsprechende finanzielle Bildung.
Die Geschichte des Weltspartages reicht bis ins Jahr 1924 zurück. Damals beschlossen 135 Sparkassen aus 27 Ländern bei einem Kongress in Mailand, einen internationalen Tag des Sparens einzuführen. Nach den wirtschaftlichen Krisen und der Hyperinflation sollte das Vertrauen in das Sparen gestärkt und der verantwortungsvolle Umgang mit Geld gefördert werden. Über die Jahrzehnte wurde der Weltspartag zu einer festen Tradition. Auch der Sparefroh, der heuer seinen 70. Geburtstag feiert, entwickelte sich zu einer bekannten Symbolfigur des Sparens.
Heute verbindet die Kärntner Sparkasse diese Tradition mit einem verstärkten Schwerpunkt auf finanzieller Bildung und privater Zukunftsvorsorge.
Foto: Daniel Waschnig