Pressemeldungen Mai 2026
Wegen Trockenheit: Gemeinden verbieten Poolbefüllung, Autowäsche und Rasensprengen
Die anhaltende Trockenheit sorgt in mehreren Gemeinden rund um Klagenfurt für zunehmende Probleme bei der Wasserversorgung. Gemeinden und Wassergenossenschaften reagieren mittlerweile mit Einschränkungen und Appellen zum Wassersparen.
In Köttmannsdorf wurde der Wasserverbrauch per Verordnung des Bürgermeisters ab sofort bis auf Weiteres auf das unbedingt notwendige Ausmaß eingeschränkt.
Untersagt sind laut Verordnung unter anderem:
Blumen und Gemüsebeete dürfen nur noch im unbedingt erforderlichen Ausmaß bewässert werden. Verstöße können angezeigt werden, es drohen Geldstrafen von bis zu 2.180 Euro. Die Verordnung gilt seit 26. Mai 2026.
Auch in Maria Rain wurde auf den akuten Wassermangel reagiert. Die Gemeinde untersagt ab sofort das Gießen von Rasenflächen und großflächigen Gartenanlagen, das Waschen von Kraftfahrzeugen sowie das Befüllen von Swimmingpools, Planschbecken und sonstigen Behältern.
Die Gemeinde spricht von einer ernsten Lage und warnt vor einem möglichen vollständigen Ausfall der Wasserversorgung, sollte der Verbrauch nicht rasch sinken. Auch die Versorgung mit Löschwasser für die Feuerwehr wäre in diesem Fall gefährdet.
Im Versorgungsgebiet der Wassergenossenschaft St. Jakob im Rosental wird ebenfalls zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen. Hintergrund sind laut Schreiben stark rückläufige Quellschüttungen infolge der geringen Niederschlagsmengen.
Die Wassergenossenschaft bittet darum, Pools und Schwimmbecken nicht zu befüllen, Autos nicht zu waschen sowie Rasen und Grünflächen möglichst nicht zu bewässern. Hausgärten sollen nur sparsam gegossen werden, idealerweise mit der Gießkanne und in den frühen Morgen oder Abendstunden.
Poolbefüllungen sind dort nur nach vorheriger Abstimmung mit der Wassergenossenschaft möglich.
Die Maßnahmen zeigen: Der trockene Frühling macht sich mittlerweile auch bei der Trinkwasserversorgung im Raum Klagenfurt deutlich bemerkbar.
Foto: Symbolbild