Pressemeldungen August 2026
Kärnten finanziert 200 weitere Kastrationen von Streunerkatzen
Das Streunerkatzen-Kastrationsprojekt des Landes Kärnten wird heuer noch ausgeweitet. Nachdem die ursprünglich vorgesehenen Fördermittel für heuer bereits vollständig ausgeschöpft wurden, finanziert das Land 200 zusätzliche Kastrationen.
Wie Tierschutz-Landesrätin Beate Prettner informiert, war das Kontingent für 2026 bereits gegenüber dem Vorjahr um mehr als 300 Kastrationen erhöht worden.
„Der enorme Zuspruch zeigt, dass dieses Projekt wirkt und dringend gebraucht wird. Deshalb setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Tierärztekammer konsequent fort“, so Beate Prettner.
Heuer beteiligen sich 83 Kärntner Gemeinden freiwillig an dem gemeinsamen Streunerkatzen-Kastrationsprojekt von Land Kärnten, Kärntner Gemeindebund und Tierärztekammer Kärnten. Die Fördermittel für insgesamt 1.333 Kastrationen wurden bereits vollständig ausgeschöpft. Parallel dazu wird auch das Kastrationsprojekt für landwirtschaftliche Betriebe laut Land Kärnten gut angenommen.
Nach Angaben des Landes ist die Kastration die nachhaltigste Möglichkeit, die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen einzudämmen. „Jede kastrierte Katze verhindert weiteres Tierleid. Weniger unversorgte Jungtiere, weniger kranke und verletzte Tiere sowie eine geringere Ausbreitung von Krankheiten bedeuten einen Gewinn für den Tierschutz und letztlich auch für unsere Gemeinden“, betont Prettner.
Seit dem Start des Projekts im Jahr 2018 hat sich die Zahl der jährlich durchgeführten Kastrationen laut Land Kärnten mehr als verdreifacht. Gleichzeitig berichten Tierheime von weniger abgegebenen Katzenbabys.
Abschließend erinnert Prettner daran, dass für Freigängerkatzen in Österreich eine gesetzliche Kastrationspflicht gilt.
Foto: Symbolbild