Pressemeldungen Mai 2026
Moderne E-Fahrzeuge: Abteilung Stadtgarten treibt Dekarbonisierung voran

Die Abteilung Stadtgarten treibt den Klimaschutz voran und hat einen weiteren Teil des Fuhrparks auf elektrischen Antrieb umgestellt. Die drei neuen E-Fahrzeuge kommen im täglichen Einsatz bei Pflege-, Transport- und Servicearbeiten im gesamten Stadtgebiet zum Einsatz und reduzieren sowohl Lärm als auch CO2Emissionen. Mit dabei ist auch der erste vollelektrische Pritschenwagen mit Kippe im Fuhrpark der Stadt.
„Mit der neuen E-Flotte im Stadtgartenamt stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit modernem Gerät rasch, effizient und umweltfreundlich für ein gepflegtes und attraktives Klagenfurt arbeiten können. Gerade in der angespannten finanziellen Lage der Stadt ist es entscheidend, auch bei Neuanschaffungen auf Wirtschaftlichkeit zu achten. Durch geringere laufende Kosten leisten wir einen konkreten Beitrag zur Entlastung des Budgets. Mein großer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtgartenamtes für ihren täglichen Einsatz für unsere Stadt.“, informiert Stadtrat Julian Geier, der neben dem Stadtgarten auch für Smart City Agenden zuständig ist.
Die Beschaffung der E-Fahrzeuge für die Stadtgärtner war eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, auch die KMG unterstützt bei der Wartung. So konnten optimale Anschaffungsbedingungen genutzt werden. Denn neben den vielfältigen technischen Themen wurden auch das Bundesvergabegesetz (B-VergG), die Dekarbonisierungsrichtlinie der EU (CVD - Clean Vehicle Directive) sowie das Straßenfahrzeugbeschaffungsgesetz (SFBG) einbezogen. Die Investition von rund 106.000 Euro inklusive der erforderlichen Ladeinfrastruktur wurde durch das Förderprogramm ENIN der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG mit einer Förderquote von 36 Prozent unterstützt.
Besonders interessant: Die neue Akku-Technik der Fahrzeuge sorgt auch in den kälteren Monaten für die erforderlichen Reichweiten, die für die winterlichen Stadtgarten-Dienstleistungen notwendig sind. So können E-Fahrzeuge auch problemlos im Winterdienst, etwa für den Streudienst, eingesetzt werden. Zudem hat sich das Preisniveau von E-Nutzfahrzeugen an jenes von Verbrennern angeglichen. Auch sind laufende Betriebs- und Unterhaltungskosten bei E-Fahrzeugen mittlerweile wirtschaftlich konkurrenzfähig.
Foto: StadtKommunikation/Spatzek