Pressemeldungen Mai 2026
Carinthia innovates 2026: Über 250 Gäste diskutierten in Klagenfurt Zukunftstechnologien
Im Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt stand am 20. Mai alles im Zeichen von Innovation und Zukunftstechnologien. Bei „Carinthia innovates 2026“ trafen sich mehr als 250 nationale und internationale Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Technologie, um neue Kooperationen anzustoßen und technologische Entwicklungen zu diskutieren.
Die Veranstaltung stand unter dem Leitgedanken „Conversation sparks Cooperation, Cooperation drives Co-Creation“. Im Fokus stand die Frage, wie aus Gesprächen konkrete Projekte, Kooperationen und wirtschaftliche Wertschöpfung entstehen können. Gleichzeitig wurde mit „Success in Carinthia“ gezeigt, wie Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Talente gezielt vernetzt werden sollen, um Innovation langfristig in Kärnten zu verankern.
Den Auftakt bildete eine Keynote zum Thema „Navigation Resilience for Autonomous Drones“. Dabei ging es um Drohnentechnologie, autonome Systeme und resiliente Infrastrukturen sowie deren Einsatzmöglichkeiten in neuen industriellen Anwendungen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Quantum Technology und Photonics. Diskutiert wurde, wie diese Schlüsseltechnologien künftig industrielle Prozesse verändern könnten und warum frühe Kooperationen zwischen Forschung und Wirtschaft entscheidend sind.
Auch die praktische Umsetzung stand im Mittelpunkt. Unter dem Schwerpunkt „Autonomous Resilience“ wurde diskutiert, wie Systeme künftig nicht nur intelligent, sondern auch robust und anpassungsfähig gestaltet werden müssen.
Mehrere Programmpunkte widmeten sich der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Unternehmen und Institutionen. Im Panel „From Cooperation to Impact“ ging es unter anderem um unterschiedliche Perspektiven und Diversität als Innovationsfaktor. Ein eigenes Women Panel rückte dabei verschiedene Blickwinkel in den Mittelpunkt.
Im Fokus „Innovation through Research“ wurde anhand der Zusammenarbeit von Fundermax und Wood K plus gezeigt, wie Forschungskooperationen zur Entwicklung nachhaltiger Lösungen beitragen können. Gemeinsam mit der Kelag wurde zudem dargestellt, wie Kooperationen im Bereich Energy Resilience neue Innovationspotenziale eröffnen.
Auch Kärntens Rolle im Bereich Mikroelektronik und Halbleiter war Thema. Mit der „Success Story Carinthian Semiconductor Hub“ wurde die internationale Bedeutung des Standorts hervorgehoben. Gleichzeitig präsentierten junge Unternehmen bei „Start Ups Carinthia Forward“ ihre Ideen und knüpften erste Partnerschaften.
Im Foyer präsentierten Forschungseinrichtungen und Unternehmen konkrete Anwendungen und technologische Entwicklungen. Gezeigt wurden unter anderem GNSS-unabhängige Drohnen, Exoskelette, Schwarmrobotik, KI-Assistenzsysteme, Quantenmess-Technologien und Robotik-Demonstratoren. Ergänzend boten sogenannte Meet2Match-Formate die Möglichkeit, direkt Gespräche zu führen und Kooperationen anzustoßen.
Die nächste Ausgabe von „Carinthia innovates“ ist bereits fixiert: Das Innovationsformat findet wieder am 12. Mai 2027 statt.
Foto: Christian Winkler