Pressemeldungen Mai 2026
8. Mai: SPÖ Kärnten erinnert an Freiheit und Demokratie
Der Tag der Befreiung ist mehr als ein Blick zurück. Er erinnert uns daran, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist – und dass wir sie gerade in Zeiten wachsender internationaler Spannungen jeden Tag aufs Neue schützen müssen.
Am 8. Mai 1945 endete das dunkelste Kapitel der europäischen Geschichte. Mit der Befreiung vom Nationalsozialismus kehrten Hoffnung, Menschlichkeit und die Chance auf einen Neuanfang zurück. Millionen Menschen waren zuvor Opfer von Verfolgung, Gewalt und Vernichtung geworden – ihr Schicksal bleibt unauslöschlicher Auftrag für die Gegenwart.
Nach Jahren von Krieg, Angst und Unterdrückung begann der mühsame Wiederaufbau – getragen von Menschen, die an ein besseres, gerechteres Morgen glaubten. Es waren jene, die Verantwortung übernommen haben, die Solidarität gelebt und die Grundlagen für unsere Demokratie geschaffen haben.
„Für die Sozialdemokratie ist der Tag der Befreiung mehr als ein historisches Datum. Er ist Teil unserer politischen DNA. Er erinnert uns daran, wofür wir stehen: für Freiheit, für soziale Gerechtigkeit, für ein Leben in Würde für alle“, erklärt Landesgeschäftsführer David Pototischnig und fügt hinzu: „Und er erinnert uns daran, wohin Ausgrenzung, Hass und das Aufweichen demokratischer Werte führen können.“
„Denn gerade in Zeiten, in der autoritäre Tendenzen wieder lauter werden, ist es unsere Aufgabe, Haltung zu zeigen. Denn Demokratie lebt von Engagement. Sie lebt davon, dass wir nicht wegsehen, wenn Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Sie lebt davon, dass wir uns klar gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit stellen“, so Pototschnig.
Der 8. Mai ist daher auch ein Tag der Verantwortung. Verantwortung, die Erinnerung wachzuhalten. Verantwortung, aus der Geschichte zu lernen. Und Verantwortung, die Zukunft aktiv zu gestalten – im Sinne eines solidarischen Miteinanders.
„Unser Auftrag ist klar: Wir stehen für ein Kärnten, in dem Zusammenhalt stärker ist als Spaltung. Für ein Land, in dem jede und jeder in Würde leben kann. Und für eine Gesellschaft, die aus ihren Fehlern der Vergangenheit die richtigen Lehren gezogen hat“, erklärt Pototschnig.