Pressemeldungen Juni 2026
Neuer Bildungscampus in Klagenfurt: 37 Millionen Euro für modernen Schulstandort
Der Bildungsstandort in der Hubertusstraße in Klagenfurt wird in den kommenden Jahren umfassend modernisiert. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) investiert im Auftrag des Bundes rund 37 Millionen Euro in die Funktionssanierung und schafft damit einen zukunftsorientierten Bildungscampus.
Die Pläne wurden am Montag von Bildungslandesrat Peter Reichmann, Bildungsdirektorin Isabella Penz, Oliver Möllner von der BIG sowie Sandra Jansen vom Siegerbüro j-c-k Architekten präsentiert. Der Baustart ist für 2028 vorgesehen, die Fertigstellung soll Ende 2031 erfolgen.
Nach dem Umbau werden an einem Standort mehrere Bildungseinrichtungen vereint. Dazu gehören eine AHS, die BAfEP mit Praxiskindergarten sowie die Pädagogische Hochschule Kärnten mit Praxisschule und Praxismittelschule. Insgesamt werden dort künftig rund 2.000 Kinder und Jugendliche sowie 250 Lehrende unterrichtet beziehungsweise tätig sein.
„Wenn wir heute von einer bedeutenden Investition in den Umbau berichten, dann sprechen wir nicht nur über die Sanierung eines Gebäudes. Wir sprechen über etwas viel Größeres: über die Zukunft unserer Kinder, unserer Jugendlichen und unseres Bildungsstandortes Kärnten“, betonte Bildungslandesrat Peter Reichmann. Besonders erfreulich sei, dass die Schulgemeinschaft von Beginn an in die Planungen eingebunden worden sei.
Auch Bildungsdirektorin Isabella Penz sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt: „Mit dem neuen Bildungscampus schaffen wir nicht nur ein modernisiertes Schulgebäude, sondern auch einen Lern- und Lebensraum, der den Anforderungen zeitgemäßer Bildung gerecht wird. Die neuen Raumkonzepte fördern Zusammenarbeit, individuelle Entwicklung und innovative Unterrichtsformen.“
Für die Bundesimmobiliengesellschaft hebt Oliver Möllner hervor, dass der Umbau beispielhaft für nachhaltige Modernisierung sei. Durch intelligente Umstrukturierungen entstehe zusätzlicher Raum, ohne neue Flächen zu versiegeln. Die frühzeitige Einbindung der späteren Nutzer ermögliche es zudem, die tatsächlichen Bedürfnisse der Schulgemeinschaft bestmöglich zu berücksichtigen.
Herzstück des neuen Bildungscampus wird ein zentral gelegenes Forum als gemeinsamer Haupteingang. Hinzu kommen moderne Lernlandschaften mit offenen Bereichen, Kommunikationszonen, Rückzugsräumen sowie gemeinsam genutzten Einrichtungen wie Bibliothek, Mensa und Sonderunterrichtsräumen. Die Innenhöfe werden zu Atrien mit Freiluftklassen umgestaltet.
Auch technisch wird der Standort umfassend erneuert. Die Gebäudetechnik aus dem Jahr 1969 wird modernisiert und auf einen energieeffizienten Betrieb nach klimaaktiv Silber Standard ausgerichtet. Dabei kommen überwiegend natürliche und nachwachsende Materialien zum Einsatz.
Foto: Büro LR Reichmann