Pressemeldungen Oktober 2026
3,5 Tonnen schwere Holzskulptur übersiedelt von den Kärntner Messen zum Planetarium
Ein vertrauter Anblick am Klagenfurter Messegelände ist verschwunden, bleibt der Stadt aber erhalten: Die imposante Holzskulptur, die mehr als zwei Jahrzehnte lang Besucher der Kärntner Messen begrüßte, hat einen neuen Standort bekommen.
Das Kunstwerk aus Lärchenholz ist über acht Meter lang und wiegt mehr als 3,5 Tonnen. Es stand bisher im Bereich des Rondeaus beim Haupteingang der Kärntner Messen. Ab sofort ist es direkt vor dem Eingang des Miniversum Planetariums zu sehen.
Grund für den Standortwechsel sind die Veränderungen am Messegelände. Die Fernwärmeleitung wurde bereits neu verlegt, im Frühjahr 2027 soll der Bau des neuen Congress Centers Klagenfurt beginnen. Die Skulptur entstand vor mehr als 20 Jahren auf Initiative der Messegesellschaft und des Verschönerungsvereins. Entworfen wurde sie vom Kärntner Künstler Karl Brandstätter, gefertigt von der damaligen Firma Buchacher aus Hermagor.
„Die Skulptur gehört seit mehr als 20 Jahren zum Erscheinungsbild der Kärntner Messen und ist für viele Besucherinnen und Besucher ein vertrauter Anblick. Uns war deshalb wichtig, für dieses besondere Kunstwerk einen neuen Platz zu finden und es der Öffentlichkeit weiterhin zugänglich zu machen“, erklärt Harald Kogler, Aufsichtsratsvorsitzender der Kärntner Messen.
Die Kärntner Messen haben das Kunstwerk als Dauerleihgabe an den Verein Rettet das Kind Kärnten übergeben. Dessen Landesvorsitzender Walter Ebner, zugleich Eigentümervertreter von Minimundus, begrüßt die Lösung. „Es ist schön, wenn wir als gemeinnütziger Verein einen Beitrag dazu leisten können, ein von der Messe und dem Verschönerungsverein finanziertes Kunstwerk für die Allgemeinheit zu erhalten“, sagt Ebner.
Besonders erleichtert zeigt sich Künstler Karl Brandstätter, der sich seinem Werk auch nach Jahrzehnten verbunden fühlt. „Es wäre jammerschade gewesen, wenn diese einzigartige Skulptur der Abrissbirne zum Opfer gefallen wäre. Als Künstler freut es mich sehr, dass ein so harmonischer Standort, inmitten von lebenden Bäumen direkt an der Lend, gefunden werden konnte.“
Damit hat ein Stück Klagenfurter Messegeschichte einen neuen Platz gefunden und bleibt auch künftig öffentlich zugänglich.
Foto: Kärntner Messen