Pressemeldungen Juni 2026
Große Trauer in Rosegg um Martina Zeleny
Mit Martina Zeleny verliert die Gemeinde Rosegg eine engagierte Kommunalpolitikerin, Historikerin und Kulturvermittlerin, die weit über die Gemeindegrenzen hinaus Spuren hinterlassen hat. Die studierte Germanistin und Historikerin verstarb am 16. Juni nach längerer Krankheit im Alter von 57 Jahren.
Besonders eng verbunden war Zeleny mit der Keltenwelt Frög, deren Entwicklung sie über viele Jahre maßgeblich mitgestaltete. Ihr Einsatz für die Vermittlung regionaler Geschichte und Kultur machte die Einrichtung zu einem über Kärnten hinaus bekannten Ausflugs- und Bildungsziel.
„Martina war die Seele der Keltenwelt. Sie hat Geschichte nicht nur erforscht und vermittelt, sondern gelebt. Mit ihrem Wissen, ihrer Leidenschaft und ihrer Beharrlichkeit hat sie ein kulturelles Aushängeschild geschaffen, das heute weit über Kärnten hinaus Anerkennung findet“, würdigt Roseggs Vizebürgermeister Michael Waldher seine langjährige Weggefährtin.
Auch politisch engagierte sich Martina Zeleny über viele Jahre für ihre Heimatgemeinde. Von 2015 bis 2021 gehörte sie dem Gemeinderat an, von 2018 bis 2021 war sie Gemeindevorständin. Als Obfrau der Ausschüsse für Sport und Kultur, Tourismus sowie Umweltschutz setzte sie zahlreiche Impulse für die Gemeindeentwicklung.
Tief betroffen zeigt sich auch SPÖ-Landesgeschäftsführer David Pototschnig: „Martina Zeleny war eine außergewöhnliche Frau, die mit großer Leidenschaft für ihre Überzeugungen eingetreten ist. Sie hat Kultur, Geschichte und Kommunalpolitik miteinander verbunden und damit bleibende Werte geschaffen. Ihr Engagement, ihre Herzlichkeit und ihre Beharrlichkeit werden uns fehlen. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden ihrer Familie, insbesondere ihrem Sohn Florian.“
Mit Martina Zeleny verliert Rosegg eine Persönlichkeit, die das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Gemeinde über viele Jahre entscheidend mitgeprägt hat. Ihr Wirken wird in Erinnerung bleiben.
Foto: SPÖ Rosegg