Pressemeldungen Juni 2026
Buberlemoos in Pörtschach für nächstes Jahrzehnt vor Verbauung geschützt
Mit dem neuen Örtlichen Entwicklungs-Konzept der Gemeinde Pörtschach wurden die Siedlungs-Grenzen so festgelegt, dass das gesamte Buberlemoos von künftigen Bauprojekten ausgenommen bleibt. Laut FPÖ-Gemeindevorstand Florian Pacher sind Umwidmungen für die nächsten zehn Jahre vom Tisch.
Im Zuge der Beratungen setzte sich FPÖ-Gemeindevorstand Florian Pacher dafür ein, die neuen Siedlungs-Grenzen so festzulegen, dass das gesamte Gebiet des Buberlemooses künftig von einer Verbauung ausgenommen bleibt. Der Vorschlag wurde schließlich im Rahmen des ÖEK einstimmig beschlossen.
„Durch das neue ÖEK sind Umwidmungen oder Bauprojekte am Buberlemoos für das nächste Jahrzehnt vom Tisch. Nachdem im vergangenen Jahr bereits die Pläne für eine künstliche Luxus-Lagune gescheitert sind, wurde nun auch die langfristige raumplanerische Absicherung dieses Naturjuwels erreicht“, erklärt Pacher.
Bereits seit Juni 2021 setzt sich die FPÖ Pörtschach laut Aussendung für den Schutz des Buberlemooses ein. So wurde auf Initiative von Pacher bereits 2023 ein Naturschutz-Gutachten des Landes Kärnten erstellt, das die Ausweisung als Naturdenkmal empfiehlt. Zudem sei parteiübergreifend Überzeugungsarbeit geleistet worden, unter anderem durch ein Gemeinde-Volksbegehren, das Pacher mitinitiiert habe.
„Die gemeinsamen Bemühungen haben dazu geführt, dass das Buberlemoos langfristig erhalten bleibt. Der Ausverkauf unserer Heimat konnte in diesem Fall verhindert werden“, so Pacher.
Für die Zukunft fordert Pacher weitere Schritte: „Die hohe naturschutzfachliche Bedeutung des Gebiets wurde bereits bestätigt. Es braucht daher endlich konsequente Renaturierungs-Maßnahmen im Sinne dieses stark beeinträchtigten Naturjuwels, damit sich wieder eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entwickeln kann.“
Zudem spricht sich der FPÖ-Gemeindevorstand für einen Ankauf naturbelassener Flächen durch die öffentliche Hand aus, um diese dauerhaft für die Bevölkerung zu erhalten.
Foto: Florian Pacher