Pressemeldungen Juli 2026
SPÖ Klagenfurt präsentiert Budgetvoranschlag 2026 mit positivem Ergebnis
Die SPÖ Klagenfurt hat den Budgetvoranschlag 2026 vorgestellt. Präsentiert wurde dieser von Vizebürgermeister Ronald Rabitsch, Finanzstadträtin Constance Mochar und Stadtrat Franz Petritz. Laut SPÖ bildet der Voranschlag die tatsächlichen finanziellen Erfordernisse der Stadt erstmals realistisch ab.
„Der Voranschlag 2026 markiert einen klaren Kulturwandel im Rathaus. Jahrzehntelang war es üblich, Budgets nach oben zu maximieren. Nun liegt ein Voranschlag vor, der erstmals Kostenwahrheit abbildet und die tatsächlichen finanziellen Erfordernisse realistisch darstellt.“, erklärte Ronald Rabitsch.
Nach Angaben der SPÖ weist der Budgetvoranschlag 2026 ein operatives Ergebnis von plus 8,7 Millionen Euro aus. Im Dezember 2025 sei noch ein negatives operatives Ergebnis von minus 5,87 Millionen Euro erwartet worden. Laut SPÖ sollen mit dem Budget alle laufenden Projekte sowie sämtliche freiwilligen Leistungen in allen Referaten finanziert werden.
„Klagenfurt hat eine positive freie Finanzspitze und ist damit eine der wenigen Landeshauptstädte Österreichs, denen das gelungen ist. Wir haben es von Dezember 2025 bis heute geschafft, ein negatives operatives Ergebnis von minus 5,87 Mio. Euro auf plus 8,7 Mio. Euro zu drehen. Darüber hinaus decken wir mit dem Voranschlag 2026 nicht nur alle laufenden Projekte ab, sondern sichern auch sämtliche freiwilligen Leistungen in allen Referaten.“, sagte Constance Mochar.
Nach Angaben der SPÖ sind trotz der Konsolidierungsmaßnahmen keine Kürzungen bei der Wirtschaftsförderung, bei Sport- und Kulturförderungen sowie im Straßenbau vorgesehen.
„Das ist ein starkes Signal für Vereine, Initiativen und das Ehrenamt, also überall dort, wo das gesellschaftliche Leben der Stadt stattfindet.“, betonte Franz Petritz.
Ronald Rabitsch verwies zudem auf die Pro-Kopf-Verschuldung der Landeshauptstadt. „Wir haben nicht rigoros mit dem Sparstift gearbeitet, sondern mit Augenmaß. So stand für uns etwa die Wirtschaftsförderung in voller Höhe von 470.000 Euro nie infrage, weil diese Subventionen dem Standort Klagenfurt helfen. Im Österreich-Vergleich weist Klagenfurt, direkt nach Salzburg, die geringste Pro-Kopf-Verschuldung auf. Diese niedrige Verschuldung bedeutet: Wenn wir es schaffen, mittelfristig positiv zu budgetieren, können wir auch künftig Darlehen aufnehmen. Dieses Budget schafft damit nicht nur Sicherheit für das Jahr 2026, sondern eröffnet langfristige Handlungsspielräume.“
Nach Angaben der SPÖ soll auch die Reduktion der Parteienförderung zur Budgetkonsolidierung beitragen. Laut Aussendung sollen dadurch mehr als 110.000 Euro beziehungsweise rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingespart werden.
Abschließend rief die SPÖ Klagenfurt die übrigen Fraktionen dazu auf, dem Budgetvoranschlag in der Gemeinderatssitzung am 23. Juli zuzustimmen.
„Der Voranschlag 2026 ist solide, zukunftsorientiert und bildet erstmals die tatsächlichen Kosten klar ab. Er ermöglicht Stabilität, Planungssicherheit und die Fortführung aller zentralen Leistungen. Wir laden alle anderen Fraktionen ein, jetzt ihre Verantwortung für die Stadt wahrzunehmen und am 23. Juli, beim Budget-Gemeinderat, gemeinsam mit uns diesen Marathon zum Budget zu beenden. Unser Dank gilt allen Abteilungen die sich proaktiv in die Budgeterstellung eingebracht haben. Der eingeschlagene Weg muss jetzt konsequent weitergegangen werden.“, erklärten Ronald Rabitsch, Constance Mochar und Franz Petritz abschließend.
Foto: Mein Klagenfurt