Pressemeldungen Juli 2026
Philips investiert 25 Millionen Euro in den Standort Klagenfurt
Der Philips-Standort in Klagenfurt ist der einzige Produktionsstandort des Unternehmens in Österreich. Auf rund 18.000 Quadratmetern werden Schneidelemente sowie Zahnbürstenköpfe hergestellt.
Heuer investiert Philips rund 25 Millionen Euro in den Standort. Innerhalb der kommenden drei Jahre soll die Produktion der Zahnbürstenköpfe auf 60 Millionen Stück pro Jahr verdoppelt werden. Die erste Philips-Zahnbürste wurde 1992 in Klagenfurt produziert. Die Geschichte des Unternehmens am Standort reicht bis 1962 zurück. Damals wurden unter dem Namen Carintic Rasierapparate hergestellt. Seit 1970 trägt das Unternehmen den Namen Philips.
Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier besuchte den Produktionsstandort und hob dessen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Klagenfurt hervor. „Philips zeigt eindrucksvoll, dass ‘Made in Austria’ weit mehr ist als ein Herkunftszeichen, es ist ein Qualitätsversprechen, das von Klagenfurt aus in die ganze Welt getragen wird. Darauf können wir stolz sein. Mit hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, modernster Technologie und international erfolgreichen Produkten ist Philips ein echter Vorzeigebetrieb. Genau solche Unternehmen stärken den Wirtschaftsstandort Klagenfurt und beweisen, dass Innovation und Spitzenleistung auch bei uns zuhause sind. Unser Ziel muss es sein, noch mehr Betriebe dieser Qualität für unsere Stadt zu gewinnen.“, betont Julian Geier.
Bei Philips Klagenfurt sind im Operationsbereich rund 230 Mitarbeiter und in der Fertigung rund 180 Mitarbeiter beschäftigt. Der Standort ist auf die Bereiche Male Grooming, Beauty und Zahnbürstenköpfe spezialisiert. Im vergangenen Jahr wurde Philips vom Magazin trend. zu einem der Top-Arbeitgeber der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie gewählt.
Der Produktionsstandort setzt auch auf nachhaltige Maßnahmen. Philips Klagenfurt verwendet zertifizierte Werkstoffe und biobasierte Materialien. Auf dem Betriebsgelände befinden sich eigene Bienenstöcke, deren Honig für karitative Zwecke an die Mitarbeiter verkauft wird.
Außerdem übernehmen Schafe vom Frühjahr bis zum Herbst die Pflege eines Teils der Grünflächen. Solaranlagen auf den Dächern sowie der Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Klagenfurt tragen dazu bei, dass der Standort CO?-neutral betrieben wird.
Foto: StadtKommunikation / Buchner