Pressemeldungen Juli 2026
Neue Genuss-, Rennrad- und Gravelrouten sollen den Radtourismus stärken
Das Radfahren soll in Klagenfurt am Wörthersee künftig noch attraktiver werden. Mit dem Projekt Rad Routing 5.0 präsentiert die Tourismusregion gemeinsam mit ihren Partnern eine umfassende Rad-Offensive.
Neben einem neuen Beschilderungssystem wurden sechs Genussrouten, fünf Rennradrouten und drei Gravelbike-Routen entwickelt. Ziel ist es, Klagenfurt als idealen Ausgangspunkt für Radtouren in Kärnten zu positionieren und den Radtourismus nachhaltig zu stärken.
Herzstück der Offensive ist das Projekt Rad Routing 5.0. Seit rund zwei Jahren arbeitet die Tourismusregion Klagenfurt am Wörthersee an einem einheitlichen Leitsystem für den Radverkehr. Die neuen Wegweiser bestehen aus natürlichen Holzfasern, sind mit grüner Schrift auf weißem Hintergrund gestaltet und sorgen für eine klare Orientierung. Die erste Ausbaustufe im Norden der Region mit rund 160 Wegweisern ist bereits abgeschlossen. Insgesamt sollen künftig rund 800 Schilder Radfahrer durch Klagenfurt und die Region führen.
Für Freizeitradler wurden sechs neue Genussrouten entwickelt. Sie starten am Neuen Platz beim Lindwurm und verbinden die Landeshauptstadt mit Natur, Kultur und regionaler Kulinarik.
Drei Touren verlaufen ausschließlich im Stadtgebiet und führen unter anderem zum Kreuzbergl, entlang des Lendkanals, zu den Hallegger Teichen, in die Ostbucht und zum Benediktinermarkt. Weitere Strecken führen nach St. Veit, Friesach oder durch das Zollfeld und das Keutschacher Seental. Entlang der Routen laden zahlreiche Gasthäuser, Buschenschenken und Cafés zur Einkehr ein.
Auch sportlich ambitionierte Radfahrer profitieren vom neuen Angebot. Fünf Premium-Rennradrouten führen von Klagenfurt in unterschiedliche Regionen Kärntens. Die Strecken verlaufen überwiegend auf verkehrsarmen Straßen und verbinden sportliche Herausforderungen mit landschaftlichen Höhepunkten.
Ergänzt wird das Angebot durch drei Gravelbike-Routen, die Teil des Projekts Gravel Carinthia sind. Die Touren starten ebenfalls in Klagenfurt und führen unter anderem über das Zollfeld, entlang der Drau sowie auf Schotterwegen durch die Sattnitzberge. Darüber hinaus ist Klagenfurt in den überregionalen Meridiem Trail eingebunden, der mehrere Kärntner Regionen verbindet.
Mit der Koralmbahn rückt Klagenfurt noch näher an den Großraum Graz heran und wird für Tagesgäste und Urlauber leichter erreichbar. Gleichzeitig wurde das Angebot für Radurlauber weiter ausgebaut. Insgesamt 14 radfreundliche Beherbergungsbetriebe, darunter sechs Bett-und-Bike-Betriebe, bieten spezielle Services für Radfahrer an. Sämtliche Touren stehen digital über das Kärntner Tourenportal, Komoot und die Website der Tourismusregion Klagenfurt zur Verfügung.
Mit der Kombination aus neuer Infrastruktur, digitaler Tourenplanung und einem breiten Angebot für Genussradler, Rennradfahrer und Gravelbike-Fans verfolgt die Tourismusregion ein klares Ziel: Klagenfurt am Wörthersee soll sich als ganzjähriger Ausgangspunkt für Radurlaub und Radausflüge in Kärnten weiter etablieren.
Adi Kulterer, Vorsitzender der Tourismusregion Klagenfurt am Wörthersee: „Rund um Klagenfurt am Wörthersee findet jede und jeder die passende Tour – vom ersten Schotterkilometer bis zur anspruchsvollen Bergwertung. Diese Vielfalt auf so engem Raum ist ein echter Wettbewerbsvorteil.“
Sandra Wassermann, Stadträtin für Straßenbau: „Lückenschlüsse im Radnetz bedeuten mehr Qualität, deshalb ist auch die Sicherung der alten Eisenbahnbrücke bei Grafenstein am Drauradweg für die Region Klagenfurt ebenso bedeutsam, wie der Ausba am Glanradweg.“
Julian Geier, Stadtrat für Wirtschaft und Tourismus: „Radgäste reisen bewusst und bleiben länger. Eine starke touristische Infrastruktur und die bequeme Anreise mit der Bahn zahlen direkt auf Wirtschaft und Lebensqualität ein. Ein funktionierender Radtourismus stärkt den Innenstadthandel ebenso wie die Gastronomie.“
Helmuth Micheler, Geschäftsführer Tourismusregion Klagenfurt am Wörthersee: „Mit dem Rad Routing 5.0 wählen wir einen modernen Zugang zum Radfahren, der Orientierung schafft, nachhaltige Mobilität und Freizeitqualität stärkt und die Potenziale der Region sichtbar macht.“
Foto: Mein Klagenfurt