Pressemeldungen Juli 2026
Klagenfurter Künstlerin Bella Ban verstorben
Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz zeigt sich tief betroffen vom Ableben einer „Persönlichkeit, die die Kunstszene der Stadt mitgeprägt hat“.
Wie heute Früh bekannt wurde, ist die bekannte und mehrfach ausgezeichnete Künstlerin Bella Ban verstorben. Bella Ban, Halbschwester des Literaten Gert Jonke, hat gemeinsam mit ihrem 2004 verstorbenen Mann Viktor Rogy die Kunstszene der Stadt geprägt. Bella Ban wurde 1958 in Klagenfurt geboren, ihre Kindheit verbrachte sie großteils in Ljubljana und Istrien. Ihr Studium der Bildhauerei absolvierte sie bei Wander Bertoni an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, anschließend studierte sie bei Erich Wonder Bühnen- und Filmgestaltung. Bella Ban hat mehrere Jahre in Berlin gelebt und gearbeitet, an der Frankfurter Oper mitgearbeitet, ehe sie nach Klagenfurt zurückkehrte.
Gemeinsam mit Viktor Rogy betrieb sie eine zeitlang das Café OM, für dessen Gestaltung sie 1998 den Anerkennungspreis des Kärntner Landesbaupreises erhielt. Einige ihrer „Köpfe“ befinden sich im Klagenfurter Musilhaus, in der Alpen-Adria-Galerie wurde ihr zeichnerisches Werk präsentiert.
Für die Stadt Klagenfurt hat Bella Ban die Büste des Kaiser Maximilian als Auftragswerk angefertigt, auch die Robert-Musil-Büste und das Selbstbildnis von Viktor Rogy befinden sich in der Sammlung der Landeshauptstadt.
„Bella Ban war eine prägende Persönlichkeit in der Kunst- und Kulturszene der Stadt“, unterstreicht Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz, der sich vom Ableben der Künstlerin tief betroffen zeigt. „Bella Ban war eine Ausnahmeerscheinung, sowohl als Künstlerin als auch als Mensch, sie wird in der Kunstlandschaft der Stadt sehr fehlen“, so Petritz.
Foto: Bella Ban/Facebook