Pressemeldungen Juli 2026
Jonke fordert Rückkehr zum alten System bei der Müllabholung
Die seit Jänner 2026 geltende Neuregelung der Abfallabholung sorgt nach Angaben von Vizebürgermeister Patrick Jonke für zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Mit einem Dringlichkeitsantrag will der FSP-Vizebürgermeister nun eine Rückkehr zum vorherigen System erreichen.
„Die zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen deutlich, dass das aktuelle System in der Praxis auf erhebliche Probleme stößt. Die Bürgerinnen und Bürger steigen angesichts der unpraktischen Vorgaben verständlicherweise auf die Barrikaden, weshalb wir hier im Sinne der Klagenfurter rasch gegensteuern müssen“, erklärt Jonke.
Jonke kritisiert auch das Verhältnis zwischen den Müllgebühren und den angebotenen Leistungen. „In den vergangenen drei Jahren wurden die Müllgebühren jährlich um fünf Prozent erhöht. Dass im Gegenzug der Service für die Haushalte reduziert wurde, ist für die Menschen verständlicherweise nicht nachvollziehbar. Das ist weder im Sinne der Bürger noch im Sinne unserer Landeshauptstadt“, so Jonke.
Besonders betroffen seien ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, die ihre Mülltonnen nun selbst zur Grundstücksgrenze bringen müssen. Eine Abholung direkt auf dem Grundstück ist weiterhin möglich, allerdings gegen zusätzliche Kosten.
Mit seinem Dringlichkeitsantrag fordert Jonke daher die Rückkehr zu einem Abholsystem, bei dem die Mülltonnen ohne zusätzliche Kosten wieder direkt von ihrem bisherigen Standplatz auf dem Grundstück abgeholt werden.
„Die zuständige Referentin Sandra Wassermann von der FPÖ sollte hier einlenken und im Sinne der Bevölkerung zur Vernunft kommen. Es gilt, jetzt wieder einen gemeinsamen Weg für und mit den Bürgern einzuschlagen und das System zu korrigieren“, so Jonke.
Foto: Mein Klagenfurt