Pressemeldungen Juli 2026
Appell: Hunde nicht in Schilfzonen schwimmen lassen!

Das Schilf ist ein wertvoller Lebensraum und Rückzugsort für seltene Tier- und Pflanzenarten. Bei der „Hundewiese“ südlich des Strandbades sollen Hunde daher nicht in den Schilfgürtel gelassen werden. Das Baden ist für Mensch und Tier natürlich weiterhin möglich. Darüber informiert seit kurzem auch eine neu aufgestellte Hinweistafel am Ufer.
Der Hundebadebereich südlich des Strandbades ist gerade in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt, wo sich Mensch und Tier Abkühlung verschaffen können. An die sogenannte „Hundewiese“ grenzt ein Schilfgürtel an, ein wichtiger Lebensraum für geschützte Wasservögel, seltene Amphibien und Pflanzen. Daher ist es wichtig, dass Hunde nicht ins Schilf gelassen werden, um diesen sensiblen Rückzugsort zu schützen. Baden bei der Hundewiese können Zwei- und Vierbeiner natürlich weiterhin.
Um darüber zu informieren, hat die Abteilung Klima- und Umweltschutz kürzlich eine Hinweistafel am Ufer aufgestellt. „Die Schilfzonen am Wörthersee sind wertvolle Lebensräume für bedrohte Arten und brauchen unsere besondere Rücksichtnahme. Hunde sind im Bereich der Hundewiese am See herzlich willkommen, dürfen aber nicht in den sensiblen Schilfbereich schwimmen. Wer das beachtet, trägt zum Schutz dieses wichtigen Ökosystems bei und hilft mit, Brut- und Laichplätze zu bewahren“, erklärt Klima- und Umweltschutzreferent Vizebürgermeister Patrick Jonke.
Mit diesen einfachen Regeln bleibt das einzigartige und empfindliche Ökosystem auch für nachfolgende Generationen erhalten. Denn der Schilfgürtel am Wörthersee ist ein einzigartiger Lebensraum für Flora und Fauna. Hier haben Vögel ihre Brutplätze und Fische ihre Rückzugsorte. Zudem wirkt das Schilf wie ein Filter für sauberes Wasser und bietet auch Schutz vor Wellenerosion.
„Die Hundewiese beim Strandbad wird sehr gut angenommen und ist vor allem jetzt im Sommer ein Hotspot für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner. Es ist wichtig, dass wir als Stadt diese Möglichkeit bieten, damit sich die Hunde bei der Hitze abkühlen können“, betont Tierschutzreferent Bürgermeister Christian Scheider.
Foto: Büro Vizebürgermeister Jonke