Pressemeldungen Juli 2025
Projekt Kaiserallee: In Grafenstein entsteht Wohnraum für rund 350 Menschen
Nach fünf Jahren Vorbereitungszeit erfolgte am 10. Juli 2025 mit dem Spatenstich der offizielle Startschuss für das neue Wohnquartier Kaiserallee in Grafenstein. Nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt wird in den kommenden Jahren ein modernes Wohnareal mit Platz für rund 350 Menschen entstehen, ein bedeutender Impuls für nachhaltiges Wohnen im Bezirk Klagenfurt-Land.
Als Ehrengäste nahmen Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, zuständig für Ortsentwicklung und Raumordnung, sowie Bürgermeister-Stellvertreter Valentin Egger an der Feier teil, die sich auch mit Grußworten an die Teilnehmer richteten. Sie betonten die regionale Bedeutung des Projekts und die strategische Rolle Grafensteins als aufstrebender Wohn- und Wirtschaftsstandort.
„Trotz der Vorbereitungszeit von fünf Jahren haben Nikolaus Hartlieb und Robert Wochesländer nicht den Mut verloren, vor allem für junge Leute zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen. Hier ist mit großer Weitsicht in Sachen Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Miteinander ein vorbildliches Projekt entstanden“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber. Gerade in der heutigen Zeit brauche es Investitionen, um der jungen Generation Raum für Orientierung, Halt und Entfaltung geben zu können.
Das Wohnquartier Kaiserallee der W&H Bauträger GmbH umfasst 115 Wohneinheiten, darunter sowohl Einfamilien- und Reihenhäuser als auch mehrgeschossige Wohnbauten. Es richtet sich vor allem an junge Familien und Menschen, die im ländlichen Raum ein Zuhause mit urbaner Anbindung suchen, aber auch an Senioren, die im Alter womöglich ihr Haus gegen ein kleineres Zuhause tauschen wollen.
Die Konzeption der Anlage erlaubt Wohnraum für viele Menschen bei kleinem Flächenverbrauch und großer Privatsphäre. Ein zentrales Argument für den Standort: die hervorragende Verkehrsanbindung durch die Koralmbahn. Ab kommenden Winter verbindet die neue Hochleistungsstrecke Klagenfurt mit Graz in nur 45 Minuten; bereits jetzt beträgt die Fahrzeit von Grafenstein nach Klagenfurt lediglich sieben Minuten.
Der Name des Quartiers ist tief in der Geschichte des Ortes verwurzelt. Die „Kaiserallee“, Namensgeberin des Projekts, wurde bereits im 19. Jahrhundert gewidmet. So heißt es in der Ortschronik des verstorbenen Grafensteiner Amtsleiters Peter Orasch: „Über Antrag des Fürsten Heinrich Orsini-Rosenberg hat der Gemeindeausschuss der Gemeinde Grafenstein am 6. Mai 1888 beschlossen, dass anlässlich des 40-jährigen Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef die schon damals bestehende Allee für immerwährende Zeiten den Namen Kaiserallee führen soll.“
Foto: Alexandra Hogan