Pressemeldungen Jänner 2026
Roboter „Elias“ als Gebärdendolmetscher an der HTL Mössingerstraße
Dass moderne Technologie Barrieren abbauen und neue Lern- und Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen kann wurde in der HTL Mössingerstraße unter Beweis gestellt. Präsentiert wurde der humanoide Roboter Elias, den das Ingenieursprojektteam, bestehend aus Stanislaus Lesnik und Lukas Matic, im Rahmen ihres Maturaprojektes zum Gebärdendolmetscher ausgebildet haben. Begeistert von den aufgezeigten Möglichkeiten zeigten sich allen voran Bildungslandesrat Peter Reichmann, Bildungsdirektorin Isabella Penz und Direktor Hubert Lutnik.
Reichmann gratulierte dem Projektteam ganz herzlich zur Umsetzung. „Elias steht exemplarisch für das, wofür wir in der Kärntner Bildungspolitik eintreten: den sinnvollen Einsatz von Technologie, um Teilhabe, Chancengleichheit und Innovation zu fördern“, betonte Reichmann.
Der Roboter erkennt gezeigte Gebärden, übersetzt diese in Text und gibt den Inhalt anschließend sprachlich aus. Umgekehrt kann Elias gesprochenen Text aufnehmen, diesen verarbeiten und in Gebärden umsetzen, die er, angelehnt an menschliche Bewegungen, mit seinem Körper darstellt.
„Wir sind auf einem sehr guten Weg. Elias soll jedenfalls weiterentwickelt werden“, so Gernot Opriessnig, Digitalisierungsbeauftragter der Bildungsdirektion Kärnten und „Chef“ des humanoiden Roboters. Geplant ist eine Lernfunktion mit dem Einsatz von KI-Technologien, die es dem Roboter ermöglicht, Dialoge zu führen, sowohl in gesprochener Sprache als auch in Gebärden.
„Mit Projekten wie diesem zeigen wir, dass Kärnten ein Bildungsstandort ist, der Innovation, Digitalisierung und Inklusion zusammendenkt“, betont Reichmann.
Foto: Büro LR Reichmann