Pressemeldungen Jänner 2026
Rabitsch fordert: Klagenfurt soll das Villacher Integrationsmodell übernehmen
Der Klagenfurter Vizebürgermeister und Integrationsreferent Ronald Rabitsch spricht sich dafür aus, dass das in Villach vorgestellte Modell zur verbindlichen Einforderung von Integrationsleistungen auch in Klagenfurt umgesetzt wird. Das Modell sieht vor, dass Asylberechtigte und Drittstaatsangehörige verpflichtend Sprachprüfungen auf dem Niveau B1 bestehen müssen und Werte und Orientierungskurse besuchen. Nur dann erhalten sie Sozialleistungen in voller Höhe. Bei Nichterfüllung können die Leistungen um bis zu 50 Prozent gekürzt werden.
Der Vizebürgermeister fordert für Klagenfurt einen ähnlichen Zugang. Er sagt: „Wer dauerhaft in Klagenfurt leben möchte, soll die deutsche Sprache beherrschen und unsere grundlegenden Werte kennen. Das ist die Basis für ein friedliches Zusammenleben und erfolgreiche Teilhabe“.
Laut Rabitsch erleichtern bessere Sprachkenntnisse und klare Integrationsstandards die Arbeit in Schulen, Betreuungseinrichtungen, sozialen Diensten und beim Arbeitsmarktservice. Klagenfurt könne damit langfristig Kosten reduzieren und zugleich die Qualität der Integrationsarbeit erhöhen.
Rabitsch fasst zusammen: „Villach zeigt vor, wie Integration konsequent und fair gestaltet werden kann. Klagenfurt sollte diesen Weg ebenfalls gehen. Wir brauchen ein modernes, wirksames und transparentes Integrationssystem, das Chancen eröffnet, aber auch Pflichten klar definiert“.