Pressemeldungen Jänner 2026
Politischer Jahresauftakt in Kärnten: Renner-Institut setzt auf Orientierung und Zukunftsvertrauen
Der 30. Neujahrsempfang des Renner-Instituts Kärnten fand im Congress Center Pörtschach statt. Rund 400 Gäste nahmen teil. Renner-Instituts-Leiter Harry Koller eröffnete den Empfang und erinnerte an die Ausbildungsarbeit für künftige Kandidatinnen und Kandidaten bei Gemeinde- und Landtagswahlen. Mit rund 500 Absolventinnen und Absolventen der Nachwuchsakademie zeige sich, wie politische Bildung in der Praxis wirkt. Koller kündigte weitere Investitionen in die Ausbildung an und dankte dem Format-Begründer Heinz Ortner.
Der Start erfolgt am 12. Jänner 2026 in Klagenfurt. Danach besucht Landesparteivorsitzender Daniel Fellner ganz Kärnten. Ziel ist der direkte Austausch durch Zuhören, Gespräche und Mitarbeit vor Ort. Pototschnig erklärte: „Politik – Hand in Hand mit den Kärntnerinnen und Kärntnern.“ Mit Blick auf 2027/2028 betonte er die Erneuerung der SPÖ und den Anspruch, in den Gemeinden präsenter zu sein, Sorgen ernst zu nehmen und Lösungen zu erarbeiten.
„Wir tun viel, aber wir machen unsere Erfolge und Errungenschaften viel zu wenig sichtbar. Das wollen wir ändern und die positiven Entwicklungsschritte für Land und Staat stärker vor den Vorhang holen, denn viele Vorschläge für ganz konkrete und wichtige Verbesserungen kommen von uns.“
Fellner nannte Bereiche, in denen die SPÖ kontinuierlich Akzente setzt: Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Wohnen und Teuerung. Dazu gehören die Wahlfreiheit bei Schulsprengeln, Verbesserungen in der Elementarpädagogik, beitragsfreier Kindergarten sowie Maßnahmen in der Kinderbildung und -betreuung. Weiters verwies Fellner auf die Standortgarantie im Gesundheitswesen („keine Krankenhausschließungen“) und Investitionen im Bereich Sicherheit vom Katastrophenschutz über Blackout-Vorsorge und Asyl bis hin zu stabilen Mieten und der Wohnbeihilfe neu.
Für 2026 plant Fellner zwei Schwerpunkte: Mitbestimmung und eine Zukunftsdebatte über faire Finanzierung. Mit mehr Teilhabe für Mitglieder und Bevölkerung, konsequentem Zuhören und daraus abgeleiteten Maßnahmen will er Politikverdrossenheit entgegenwirken.
Beim Thema Finanzierung will Fellner „nicht über mehr oder neue Steuern“ sprechen, sondern darüber, „wie wir den Kuchen sinnvoll und gerecht neu aufteilen.“ Weil Künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt verändert und Einnahmen wie die Kommunalsteuer an Arbeit hängen, sollen künftig auch andere Grundlagen mitgedacht werden, etwa der Flächenverbrauch.
Foto: SPÖ Kärnten/Wajand