Pressemeldungen Jänner 2026
Orfeo ed Euridice feiert Premiere im Stadttheater Klagenfurt
Mit Orfeo ed Euridice geben Carolin Pienkos und Cornelius Obonya ihr Regiedebüt am Stadttheater Klagenfurt. Michael Hofstetter dirigiert. Gesungen wird auf Italienisch mit deutschen Übertiteln. Weitere Vorstellungen laufen bis 28. März 2026.
Die Oper erzählt den berühmten Mythos von Orfeo und Euridice. Orfeo ist ein Sänger aus Thrakien. Sein Gesang bewegt Menschen, Tiere, Felsen und sogar die Götter des Todes. Euridice stirbt durch den Biss einer Giftschlange. Orfeo steigt in die Unterwelt. Er bittet um ein zweites Leben für Euridice. Mit seiner Musik beruhigt er die Geister der Hölle. Sie erlauben Euridice den Weg zurück zu den Lebenden. Auf dem Weg nach oben darf sich Orfeo nicht nach Euridice umsehen. Erst an der Oberfläche wäre die Prüfung bestanden.
Gluck und Calzabigi schufen 1762 mit Orfeo ed Euridice eine neue Art von Oper. Das Libretto zeigt die Handlung klar und ohne Nebenwege. Die Musik ist schlicht und sehr berührend. Sie stellt die Unterwelt kalt und schaurig dar und das Elysium hell und friedlich. So entstehen starke Bilder über Liebe und Verlust.
Es singen Tobias Hechler als Orfeo, Keri Fuge als Euridice und Luisa Mordel als Amore. Auf der Bühne stehen das Tanzensemble, das Kärntner Sinfonieorchester sowie Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt. Regie führen Carolin Pienkos und Cornelius Obonya. Die musikalische Leitung hat Michael Hofstetter. Für Bühne und Kostüme sorgen Devin McDonough und Laura Madgé Hörmann. Die Choreografie gestaltet Riccardo De Nigris. Die Choreinstudierung übernimmt Günter Wallner. Die Dramaturgie kommt von Markus Hänsel.
Zum besseren Verständnis gibt es eine Einführungsmatinee am 25. Jänner 2026 um 11 Uhr. Vor jeder Vorstellung findet außerdem eine Einführung statt. Unter der Woche um 19 Uhr. Am Sonntag um 14.30 Uhr.
Für Schulen gibt es am 17. Februar 2026 eine eigene Vorstellung um 19.30 Uhr. Von 17 bis 19 Uhr wird ein Begleitprogramm angeboten.
Foto: Helge Bauer