Pressemeldungen Jänner 2026
ASFINAG stellt letzten Verbrenner-Pkw außer Dienst
Nach mehreren Jahren der schrittweisen Umrüstung ist es nun so weit: Kurz vor dem Jahreswechsel rollte der letzte Verbrenner-Pkw aus der Flotte der ASFINAG. Damit ist emissionsarme Mobilität beim österreichischen Autobahn- und Schnellstraßenbetreiber endgültig Alltag geworden.
Dieser Meilenstein ist ein zentraler Bestandteil des ASFINAG-Mobilitätskonzepts, das nachhaltige und CO2-arme Mobilität für rund 3.500 Mitarbeitende ermöglicht und aktiv fördert. Bereits vor sechs Jahren wurden unter dem Motto „Digital First“ die technischen Voraussetzungen für Online-Meetings geschaffen. An allen Standorten in Österreich steht seither moderne Infrastruktur zur Verfügung, um Dienstreisen auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren.
Gleichzeitig setzt die ASFINAG gezielt Anreize für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Ein entscheidender Schritt war die Einführung des betrieblichen Bahn-Business-Kontos im Jahr 2022. Mittlerweile werden damit fast eine Million Bahnkilometer pro Jahr auf Dienstreisen zurückgelegt. Zusätzlich erhalten ASFINAG-Mitarbeitende das Klimaticket.
Vor dem Hintergrund dieses umfassenden Mobilitätskonzepts sehen die beiden ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser in der vollständigen Umstellung der Pkw-Flotte einen weiteren Meilenstein:
„Mit etwas mehr als zehn Millionen gefahrenen Kilometern pro Jahr ist die Pkw-Dienstwagenflotte der ASFINAG ein ‚Big Player‘ in Österreich. Mit der Umstellung auf insgesamt 502 Elektro-Pkw erreichen wir eine Einsparung von rund 1.450 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit dem Verbrenner-Aus schließen wir das Kapitel ‚Verbrenner-Pkw‘ und eröffnen mit unserer rein elektrischen Pkw-Flotte ein neues – als Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.“
Auch der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, hebt die Vorreiterrolle des Unternehmens hervor:
„Mit der vollständigen Umstellung der Pkw-Flotte auf Elektroantrieb beweist die ASFINAG Mut zur Innovation und übernimmt eine klare Vorreiterrolle auf dem Weg zur Mobilitätswende. Dieser Meilenstein ist ein wichtiges Signal für den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich.“
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Elektrifizierung ist eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur. Deshalb gehen bei der ASFINAG der Ausbau der Elektro-Pkw-Flotte und der Ausbau der Ladepunkte Hand in Hand.
Derzeit stehen an 44 ASFINAG-Raststationen sowie an einem Rastplatz mehr als 300 Ladepunkte für Elektroautos zur Verfügung. Bereits jetzt befinden sich entlang der Autobahnen und Schnellstraßen im Schnitt alle 60 Kilometer E-Ladestationen.
Der Ausbau wird konsequent fortgesetzt: Ab 2027 werden auch die ASFINAG-Rastplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. Damit sollen künftig alle 25 Kilometer Lademöglichkeiten entlang des österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes verfügbar sein. Bis 2030 plant die ASFINAG mehr als 1.500 Ladepunkte für Pkw, bis 2035 zusätzlich 1.300 Ladepunkte für Lkw bereitzustellen.
Foto: BMIMI/Tobias Holzer