Pressemeldungen Jänner 2026
Arbeiterkammer Kärnten präsentiert Bildungsbilanz 2025
Anlässlich des Internationalen Tags der Bildung am 24. Jänner präsentierte die Arbeiterkammer Kärnten bei einer Pressekonferenz in der AK-Bibliothek ihr vielfältiges Bildungsengagement. Dabei wurde eine umfassende Bilanz für 2025 gezogen und ein Ausblick auf 2026 aufgezeigt
„Bildung ist kein Privileg, sondern ein Grundrecht und sie darf nicht davon abhängen, wie viel Geld die Eltern verdienen oder wo jemand aufgewachsen ist.“ Mehr als 200.000 Mitglieder profitieren von den Angeboten. so AK Präsident Günther Goach.
Über die AK Akademie wurden 2025 mehr als 1.000 Kurse angeboten. Für heuer stehen bereits 750 Kurse fest, das E Learning Angebot soll mit Fokus auf Künstliche Intelligenz erweitert werden. Seit 25 Jahren bildet der AK Bildungsgutschein „das Rückgrat der Bildungsförderung für Erwachsene“. Insgesamt wurden über zehn Millionen Euro aufgewendet, 2025 mehr als 500.000 Euro.
Ein Schwerpunkt liegt auf kostenlosen Fortbildungen für Gesundheits, Pflege und Sozialberufe. Goach betonte: „Unser Fortbildungsprogramm ist ein direktes Investment in die Arbeitsfähigkeit der Berufsangehörigen und damit in die Zukunftsfähigkeit der Pflege in Kärnten.“ 2025 wurden rund 3.000 Buchungen von etwa 1.500 Personen verzeichnet, seit 2019 wurden rund 1,8 Millionen Euro investiert. Heuer stehen 130 Termine zur Auswahl.
Mit den AK Bibliotheken in Klagenfurt und Villach betreibt die Kammer die größten öffentlichen Bibliotheken Kärntens. 2025 gab es knapp 615.000 Entlehnungen. Bei einem durchschnittlichen Medienpreis von 19,50 Euro ersparten sich die Leser rund zwölf Millionen Euro. „Wir verstehen uns als Bildungspartner für das ganze Land“, sagte Daniel Weidlitsch.
Laut Nachhilfestudie nahm 2024 jedes sechste Schulkind in Kärnten private Nachhilfe. Durchschnittlich gaben Eltern 850 Euro pro Kind aus, insgesamt fast zehn Millionen Euro. Die AK entwickelte dazu Lernchancen sowie Bildungswege entdecken.
Mit AK Young unterstützt die AK Jugendliche und Lehrlinge. 2025 wurden 519 Ausbildungsbetriebe überprüft und 3.200 Beratungen durchgeführt, 4.200 Schülerinnen und Schüler wurden über Workshops erreicht.
Für 2026 setzt die AK weitere Schwerpunkte bei Jugend, politischer Bildung und E Learning mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. „Bildung ist kein kurzfristiges Projekt, sondern eine Daueraufgabe“, erklärten AK Direktorin Susanne Kißlinger und AK Direktorin Stellvertreterin Irene Hochstetter Lackner.
„Die Arbeiterkammer Kärnten fordert verbindliche politische Maßnahmen, um Ressourcen gerecht zu verteilen, Schulen gezielt zu stärken, Familien zu entlasten und Lernchancen nachhaltig zu verbessern.“
Forderungen der AK Kärnten
Foto: Helge Bauer