Pressemeldungen Februar 2026
Zwei versuchte Telefonbetrügereien in Klagenfurt vereitelt
In beiden Fällen erkannten die Betroffenen den Betrugsversuch rechtzeitig und verständigten die Polizei. Ein finanzieller Schaden entstand nicht.
Gegen 15 Uhr wurde ein 53-jähriger Mann aus Klagenfurt telefonisch kontaktiert. Der Anrufer gab sich als Polizist aus und forderte die Zahlung einer Kaution im mittleren fünfstelligen Bereich. Als Begründung wurde behauptet, die Tochter des Mannes habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Der 53-Jährige durchschaute den Betrugsversuch und informierte umgehend die Polizei. Zu einer Geldübergabe kam es nicht.
Nur rund 35 Minuten später, gegen 15.35 Uhr, wurde ein weiterer versuchter Telefonbetrug angezeigt. In diesem Fall kontaktierte eine bislang unbekannte Täterschaft einen 80-jährigen Mann aus Klagenfurt und gab ebenfalls vor, Polizist zu sein. Dem Senior wurde mitgeteilt, sein Sohn sei festgenommen worden und könne nur gegen Zahlung einer Kaution in der Höhe von mehreren zehntausend Euro freikommen. Auch der 80-Jährige erkannte den Betrug, beendete das Telefonat selbstständig und verständigte die Polizei.
In beiden Fällen wurden keine Geldbeträge übergeben. Die Polizei hat weitere Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.