Pressemeldungen Februar 2026
Rechtsschutzbilanz Gewerkschaft GPA Kärnten: Über 1,1 Millionen Euro für Angestellte erkämpft
„Der Rechtsschutz der GPA unterstützt unsere Mitglieder, wenn es gegenüber Arbeitgebern oder Behörden ernst wird. Durch unsere Rechtsvertretung konnten wir im Jahr 2025 über 1,1 Mio. Euro für unsere Mitglieder erstreiten“, so Ralph Sternjak, Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA Kärnten.
Rund 971.900 Euro konnten durch Abschlüsse von Sozialplänen für Angestellte erkämpft werden. Aus Interventionen und außergerichtlichen Vergleichen ergaben sich rund 134.900 Euro für Beschäftigte in Kärnten. Rund 20.900 Euro konnten durch gerichtliche Vergleiche für die Angestellten erstritten werden.
„Die steigenden Fallzahlen verdeutlichen, dass unsere Mitglieder zunehmend Rechtsvertretung benötigen. Die Rechtsschutzstatistik 2025 zeigt, welche Leistungen die Gewerkschaft GPA laufend für ihre Mitglieder erbringt und welche hohen Summen zum Teil erstritten werden“, so Sternjak.
Tatsache ist, dass der Arbeitsdruck auf die Angestellten permanent zunimmt und die kollektivvertraglichen Mindestansprüche immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Privatangestellte in Kärnten haben mit einer Vielzahl an Herausforderungen zu kämpfen. Immer wieder erleben wir Flucht aus dem Arbeitsrecht, falsche Einstufungen im Kollektivvertrag, keine Abgeltung von geleisteter Mehrarbeit und Überstunden oder unfaire Arbeitsvertragsklauseln“, weiß Bernhard Maltschnig, Rechtsschutzsekretär der GPA Kärnten. Auch die sogenannten „All-In-Verträge“ und Arbeiten trotz Krankheit sind immer wieder Gründe, die ein Einschreiten der Gewerkschaft notwendig machen.
„Unser Ziel ist eine arbeitsrechtliche und kollektivvertragliche Absicherung der Beschäftigten, weswegen wir unseren Mitgliedern kompetente Beratung und Vertretung anbieten und auch sicherstellen“, so Sternjak. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zahlt es sich daher aus, Gewerkschaftsmitglied zu sein“, betont Sternjak abschließend.
Foto: Jagoutz