Pressemeldungen Februar 2026
Politischer Aschermittwoch der Volkspartei in Klagenfurt: Gruber fordert „Tun statt sempern“
Vor vollem Haus ging der Politische Aschermittwoch der Kärntner Volkspartei in Klagenfurt über die Bühne. Unter dem Motto „Klare Worte. Klare Werte. Tun! Nicht sempern!“ stellte Landesparteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber Zuversicht, Verantwortung und aktives Gestalten in den Mittelpunkt.
„Zukunft ist kein Zufall. Zukunft ist das Resultat unseres Handelns“, betonte Gruber. Permanenter Grant und politische Dauerempörung seien keine Antworten auf die Herausforderungen der Zeit. Kärnten brauche keine Wutpolitik, sondern Mut zur Entscheidung. „Nicht jammern, sondern handeln. Nicht zuschauen, sondern gestalten.“ Er verwies dabei auf unternehmerischen Mut, das Engagement in den Gemeinden sowie den Kärntner Weg in der Wolfsthematik. „Wenn man eine Haltung hat, dann steht man auch dafür ein und kämpft“, so Gruber.
Bundeskanzler und Bundesparteiobmann Christian Stocker betonte in seiner Rede: „Auch am politischen Aschermittwoch darf es nicht um Beleidigungen gehen, sondern um die besten Ideen für unser Land.“ Politik müsse die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellen. Er sprach sich für einen starken Wirtschaftsstandort aus, in dem Leistung belohnt wird, sowie für steuerliche Entlastungen etwa bei Überstunden und Zuverdienst in der Pension. Zudem setzte er sich für den Erhalt der GAP-Mittel für kleinstrukturierte Familienbetriebe ein und sprach sich für eine rasche Wehrdienstreform sowie eine Volksbefragung aus.
Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Manfred Weber, thematisierte Europas Rolle in einer Zeit globaler Umbrüche. Europa finde nur dann Akzeptanz, wenn Entscheidungen nachvollziehbar seien und regionale Besonderheiten berücksichtigt würden. Der Kärntner Weg etwa beim Thema Wolf zeige, dass lösungsorientierte Politik auch innerhalb europäischer Regeln möglich sei.
In seiner Rede zeichnete Gruber zudem ein Bild Kärntens im Jahr 2033: ein Land, das die Chancen der Koralmbahn nutzt, Infrastrukturprojekte wie den Ausbau der B317 umsetzt, den Flughafen Klagenfurt als Wirtschaftsmotor weiterentwickelt und eine starke Landeshauptstadt als Zentrum des Landes stärkt.
Zum Abschluss rief Gruber zu Zusammenhalt und Verantwortungsbereitschaft auf: „Zuversicht: Nicht sempern, sondern tun: Das ist es, was wir in Europa, in Österreich und in Kärnten brauchen.“
Foto: Kärntner Volkspartei