Pressemeldungen Februar 2026
ÖVP Kärnten legt Arbeitsschwerpunkte für 2026 fest
Die Kärntner Volkspartei hat bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt ihre Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2026 vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen der Wirtschaftsstandort Kärnten, Investitionen, Infrastruktur und eine stärkere wirtschaftliche Entwicklung der Landeshauptstadt.
ÖVP Landesparteiobmann und Landeshauptmann Stellvertreter Martin Gruber betonte, dass Kärnten verlässliche Rahmenbedingungen brauche, um Investitionen zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu sichern. „Unser Ziel ist es, mit voller Kraft Rahmenbedingungen zu schaffen, die Investitionen ermöglichen. Das sichert Arbeitsplätze und bietet Perspektiven für die Menschen im Land“, so Gruber.
Angesichts globaler Unsicherheiten, steigender Kosten und Fachkräftemangels brauche es eine Politik, die Leistung ermöglicht und Infrastruktur stärkt. Ein zentrales Thema ist dabei der Flughafen Klagenfurt. Land und Stadt bekennen sich laut Gruber klar zu dessen Weiterentwicklung. Die Rückübernahme in öffentliche Verantwortung sieht er weiterhin als richtigen Schritt. „Ich bin überzeugt davon, dass es richtig war, die Call Option zu ziehen. Seither verbessern sich sowohl die wirtschaftliche Situation als auch die Passagierzahlen deutlich“, erklärte Gruber und verwies auf Investitionsprojekte, die 2026 umgesetzt werden sollen.
Neben dem Flughafen sieht Gruber die Landeshauptstadt Klagenfurt als entscheidenden Faktor für den Wirtschaftsstandort Kärnten. Das wirtschaftliche Potenzial der Stadt werde derzeit nicht voll ausgeschöpft. Eine starke Landeshauptstadt sei jedoch wichtig für die Entwicklung des gesamten Landes. Auch die Regionen sollen gestärkt werden. Interkommunale Betriebsansiedlungen, gemeinsame Standortentwicklung und moderne Infrastruktur seien dafür entscheidend.
Landesgeschäftsführer Markus Keschmann stellte organisatorische Schwerpunkte für 2026 vor. Politik müsse für die Menschen spürbar sein und konkrete Antworten liefern. „Politik muss für die Menschen spürbar sein, Orientierung geben und konkrete Antworten auf die Frage liefern, was sie persönlich davon haben“, so Keschmann. Die Kärntner Volkspartei wolle sich stärker für Dialog und Bürgerbeteiligung öffnen.
Ein sichtbares Zeichen dafür ist der Politische Aschermittwoch am 18. Februar unter dem Motto „Klare Werte. Klare Worte.“ Zudem plant die Partei den Ausbau ihrer Kampagnenfähigkeit. Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen 2027 sollen 132 individuelle Gemeindekampagnen umgesetzt werden. Mit dem Campus Süd startet außerdem eine politische Akademie in Kooperation mit der Steiermark. Ergänzt wird dies durch neue Dialogformate, digitale Kommunikation und eine laufende Kärnten Umfrage, deren Ergebnisse in die politische Arbeit einfließen sollen.
Ziel der Kärntner Volkspartei ist es laut Gruber, Kärnten nicht nur zum schönsten, sondern auch zum stärksten Bundesland zu machen, in dem Menschen gerne leben, arbeiten und Zukunft aufbauen.
Foto: ÖVP Kärnten