Pressemeldungen Februar 2026
Ehrenamt soll bei öffentlichen Aufträgen stärker berücksichtigt werden
Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule der Kärntner Gesellschaft. Rund 140.000 Menschen leisten jedes Jahr etwa 35 Millionen Stunden freiwillige Arbeit, etwa bei Feuerwehren, im Katastrophenschutz oder in sozialen Organisationen. Im Vorfeld der Landtagssitzung fordert SPÖ-Klubobmann-Stellvertreter Luca Burgstaller nun, dass auch jene Unternehmen stärker anerkannt werden, die dieses Engagement aktiv unterstützen.
SPÖ-Klubobmann-Stellvertreter und Vorsitzender des Rechts- und Verfassungsausschusses Luca Burgstaller kündigt einen entsprechenden Antrag an. Ziel ist es, die Vergabepraxis des Landes Kärnten anzupassen. Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwa während der Arbeitszeit Einsätze bei der Feuerwehr, bei Großschadensereignissen oder im Katastrophenschutz ermöglichen, sollen bei öffentlichen Aufträgen Pluspunkte erhalten.
„Die 140.000 Kärntner Ehrenamtlichen leisten unglaubliche 35 Millionen Stunden pro Jahr. Was man allerdings nicht vergessen sollte, ist, dass auch Kärntner Unternehmen dazu einen großen Beitrag leisten“, betont Burgstaller. Gerade Betriebe, die ihren Beschäftigten den notwendigen Freiraum für ehrenamtliche Einsätze geben, würden Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen und verdienten dafür mehr Wertschätzung.
Konkret soll geprüft werden, wie die Vergaberichtlinien des Landes Kärnten und seiner ausgegliederten Rechtsträger angepasst werden können. Die Grundlagen dafür sollen ehestmöglich im zuständigen Ausschuss erarbeitet werden. Ziel ist es, Ehrenamt nicht nur ideell, sondern auch strukturell stärker zu unterstützen und sichtbar zu machen.
Foto: Mein Klagenfurt