Pressemeldungen Dezember 2025
Schülerparlament tagte wieder im Kärntner Landtag
Zum ersten Mal im neuen Schuljahr tagte am Montag das Schülerinnen- und Schülerparlament im Kärntner Landtag. Vorsitzender Jan Rauch begrüßte Bildungslandesrat Peter Reichmann, die Landtagspräsidentinnen und -präsidenten Andreas Scherwitzl, Christoph Staudacher und Marika Lagger-Pöllinger, die Bildungssprecherinnen und -sprecher Stefan Sandrieser, Marina Koschat-Koreimann und Herbert Gaggl, außerdem Bildungsdirektorin Isabella Penz und Landtagsdirektor Christian Burgstaller.
Reichmann betonte in seiner Rede die Bedeutung des Schülerparlaments: „Das Schülerinnen- und Schülerparlament ist ein starkes Zeichen für Demokratie und für die Beteiligung unserer Jugend, unserer Zukunft. Mehr als die Hälfte der Menschen dieser Welt haben nicht die Möglichkeit, mitbestimmen zu dürfen. Umso wichtiger ist es für uns, dieses Recht zu nutzen.“ Er erinnerte daran, dass Demokratie täglich neu erkämpft werden muss. Dafür brauche es Mut, seine Meinung zu äußern und damit etwas zu bewegen.
Landtagspräsident Scherwitzl zeigte sich beeindruckt von der Begeisterung der Jugendlichen: „Grundrechte, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Rechtsprechung der Höchstgerichte werden in Europa immer öfter in Frage gestellt, und es liegt an uns allen, dagegen anzukämpfen.“ Besonders hob er hervor, dass im Schülerparlament nicht nur über schulische, sondern auch über gesellschaftspolitische Themen diskutiert wird.
Auch Staudacher unterstrich das demokratische Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Ich bin schon gespannt auf die Diskussionen und wünsche Ihnen allen viel Erfolg.“
Bildungsdirektorin Penz lobte die konstruktive Arbeit der Schülervertretungen: „Nutzt eure Rechte an den Schulen. Ihr könnt viel bewirken. Im Bildungssystem bewegt sich derzeit einiges, ihr habt die Möglichkeit der Mitgestaltung. Meine Unterstützung ist euch jedenfalls sicher.“
Die Abgeordneten Sandrieser, Koschat-Koreimann und Gaggl betonten, dass man die Arbeit und die Anträge des Schülerparlaments nicht nur schätze, sondern auch ernst nehme.
Kärnten bleibt damit das einzige Bundesland Österreichs, in dem das Schülerinnen- und Schülerparlament in der Landesverfassung verankert ist, ein klares Zeichen für die gelebte Demokratie im Land.
Foto: Büro Reichmann