Pressemeldungen Dezember 2025
AK Maroni-Test: 4 Klagenfurter Betriebe mit ungenießbaren Produkten
Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten hat eine Lebensmitteluntersuchung von Maroni und Esskastanien* beauftragt. Das Ergebnis: Vier der 14 getesteten Produkte wurden als „nicht sicher“ bewertet. „Als Konsumentin und Konsument steht man oft vor dem Problem, die Qualität einzelner Waren nicht überprüfen zu können. Deshalb führen wir immer wieder solche Stichproben durch“, erklärt AK-Präsident Günther Goach.
Um diese Frage zu beantworten, hat die Arbeiterkammer Kärnten rohe Maroni und Esskastanien aus Supermärkten und von zwei Marktständen einer umfassenden Laboranalyse unterzogen. Jeweils sieben Proben stammen aus verpackten Netzen bzw. aus dem offenen Verkauf, die Kilopreise lagen zwischen 5,99 und 14,99 Euro. Untersucht wurden dabei insbesondere der Geruch der rohen Früchte, der Anteil verdorbener oder mangelhafter Ware sowie die Kennzeichnung der Produkte.
Die Ergebnisse der Untersuchung liegen nun vor. „Vier der 14 getesteten Produkte wurden wegen Schimmel- und Wurmbefalls sowie beschädigter Früchte beanstandet und damit als nicht für den Verzehr geeignet eingestuft“, erklärt Stephan Achernig, Leiter des AK-Konsumentenschutzes. Die Etikettierung aller verpackten Maroni entsprach den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen.
Die AK listet folgende Betriebe auf, das detaillierte Ergebnis ist hier abrufbar kaernten.arbeiterkammer.at/maronitest
Tipps der AK
*Esskastanien ist der Überbegriff für alle essbaren Edelkastanien, also auch für die kleineren, günstigeren Früchte mit tiefer eingewachsener Haut. Maroni sind die Premiumvariante der Esskastanie. Sie sind größer, süßer und haben eine Samenhaut, die sich leichter entfernen lässt.
Foto: Symbolbild