Pressemeldungen August 2026
Rabitsch will Hälfte der Parkgebühren in der Ostbucht in Hitzeschutz investieren
Mit dem Programm „Cool Down Klagenfurt“ will Vizebürgermeister Ronald Rabitsch Maßnahmen gegen zunehmende Hitzebelastungen in der Stadt dauerhaft finanzieren. Dafür sollen 50 Prozent der Parkgebühren aus der Klagenfurter Ostbucht zweckgebunden werden. Laut Rabitsch entspricht das rund 600.000 Euro pro Jahr.
Das Geld soll in einen eigenen Hitzeschutzfonds fließen und für Projekte im gesamten Klagenfurter Stadtgebiet verwendet werden. Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Bäume, Trinkwasserbrunnen, begrünte und entsiegelte Flächen sowie Maßnahmen zur Kühlung von Gebäuden.
„Mein klares Ziel ist es, Klagenfurt bis 2030 zur Vorzeigestadt beim Hitzeschutz zu machen. Mindestens 1.000 zusätzliche Bäume, mehr Trinkwasserbrunnen, kühle Zonen und klimatisierte Pflegeheime/Schulen sind kein politischer Wunsch, sondern eine absolute Notwendigkeit für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Bevölkerung“, so Rabitsch.
Für die Umsetzung soll unter Leitung der Abteilung Stadtplanung ein interdisziplinäres Gremium im Rahmen der Arbeitsgruppe „PUM – Planung, Umwelt, Mobilität“ eingerichtet werden. Auch das Stadtgartenamt und die Abteilung Soziales sollen eingebunden werden.
Rabitsch sieht in den Maßnahmen auch Vorteile für Innenstadt, Handel und Gastronomie: „Das Projekt ‚Cool Down Klagenfurt’ ist direkte Wirtschaftsförderung: Wenn wir Plätze entsiegeln und für angenehme Temperaturen in der Innenstadt sorgen, steigern wir die Aufenthaltsqualität spürbar. Davon profitieren unsere Klagenfurterinnen und Klagenfurter genauso wie die Gastronomie und der Handel durch mehr Besucherfrequenz“, erläutert Rabitsch.
Laut Rabitsch stammt rund die Hälfte der Parkgebühren in der Ostbucht von Personen, die nicht in Klagenfurt wohnen. „Wer in der Ostbucht parkt (ca. 50 % nicht in Klagenfurt wohnhaft), hilft direkt mit, die Stadt abzukühlen. Wir wandeln Parkgebühren gezielt in Schatten, Begrünung und Lebensqualität um. Das verbessert das Stadtklima und belebt unsere Innenstadt nachhaltig“, so der Referent für Stadtentwicklung.
Abschließend erklärt Rabitsch: „COOL DOWN KLAGENFURT verbindet Klimaanpassung, Stadtentwicklung und soziale Fairness. Es schafft Schatten, Grün und kühlere Gebäude – und macht Klagenfurt Schritt für Schritt widerstandsfähiger gegen extreme Sommertemperaturen.“
Foto: Mein Klagenfurt