Pressemeldungen August 2026
ÖBB modernisieren fünf Eisenbahnkreuzungen in Krumpendorf
Die ÖBB erneuern fünf Eisenbahnkreuzungen in Krumpendorf. Die technischen Sicherungsanlagen werden auf den aktuellen Stand gebracht und die straßenseitige Ausstattung angepasst. Zusätzlich werden neue Läutwerke mit einer Nachtabsenkung errichtet, wodurch deren Lautstärke während der Nachtstunden reduziert wird.
Die ÖBB-Infrastruktur AG und die Gemeinde Krumpendorf investieren gemeinsam rund 2,5 Millionen Euro. Die Kosten werden jeweils zur Hälfte getragen.
Von den Arbeiten betroffen sind die Eisenbahnkreuzungen Hauptstraße/Strandweg beim Kropfitschbad, Schlossallee, Kochstraße, Bad-Stich-Straße sowie Walterskirchen/Flurweg.
Die Arbeiten werden in drei Bauphasen durchgeführt. Zunächst sind Schlossallee und Kochstraße an der Reihe, danach die Bad-Stich-Straße. In der dritten Phase folgen Hauptstraße/Strandweg und Walterskirchen/Flurweg. Die Modernisierung soll die Sicherheit für Bahn-, Straßen-, Rad- und Fußverkehr erhöhen. An den Schließzeiten der Eisenbahnkreuzungen durch das zusätzliche Bahnangebot seit Inbetriebnahme der Koralmbahn ändert sich durch die Arbeiten allerdings nichts.
Die ersten Kabelverlegearbeiten sind von 13. bis 27. September 2026 vorgesehen. Teilweise wird dabei auch nachts zwischen 22.30 und 4.30 Uhr gearbeitet.
Die Hauptarbeiten beginnen am 19. Oktober und sollen bis 4. Dezember 2026 abgeschlossen sein. Auch während dieser Zeit sind teilweise Nacht- und Wochenendarbeiten vorgesehen. Im Nahbereich der Baustellen kann es zeitweise zu Lärm und Staub kommen.
Für einzelne Arbeiten im Gleisbereich sind außerdem Anpassungen im Zugverkehr zu Randzeiten notwendig. Die ÖBB wollen darüber über ihre Fahrplanauskunft informieren.
Während der jeweiligen Sperren wird der Verkehr über bestehende Straßen und örtliche Umleitungen geführt. Die betroffenen Bereiche sollen weiterhin erreichbar bleiben.
Neben neuen Sicherungsanlagen umfasst das Projekt Kabelverlegungen, neue Fundamente für Signale, Antriebe und Schaltstationen, notwendige Straßenbauarbeiten sowie die Demontage der bestehenden Anlagen.
Foto: ÖBB/Schröder