Pressemeldungen August 2026
Drohne reinigt Fenster an Klagenfurter Schule

Eine Drohne zur Fensterreinigung ist vergangene Woche an einem Schulgebäude in St. Ruprecht in Klagenfurt zum Einsatz gekommen. Das Pilotprojekt wurde vom Facility Management der Stadt Klagenfurt gemeinsam mit dem Unternehmen Dussmann beauftragt und von Tidly Drones durchgeführt.
Die Drohne reinigte die Fensterfront aus einem Abstand von rund 1,20 Metern. Zum Einsatz kamen biologisch abbaubares Reinigungsmittel, Leitungswasser und Osmosewasser.
Bei der Vorführung wurde eine DJI-350 eingesetzt. Laut den Projektverantwortlichen sind damit Arbeiten in einer Höhe von bis zu 150 Metern möglich. Ein Gerüst ist bei dieser Art der Fensterreinigung nicht erforderlich. Dadurch sollen auch Risiken für das Reinigungspersonal reduziert werden.
Vor der eigentlichen Reinigung führt der Pilot zunächst einen Kontrollflug durch. Dabei werden die benötigte Temperatur und der Druck ermittelt. Anschließend werden die Einstellungen von einem Techniker angepasst und der Reinigungsflug kann beginnen.
Das Facility Management der Stadt Klagenfurt arbeitet nach eigenen Angaben seit mehreren Jahren daran, Arbeitsabläufe in den Gebäudebetrieben stärker zu digitalisieren und zu automatisieren.
„Neue Technologien und Digitalisierung sind eine große Chance, unseren Magistrat Schritt für Schritt moderner, effizienter und sicherer zu machen. Die Fensterreinigung mittels Drohne zeigt ganz konkret, wie Innovation die tägliche Arbeit erleichtern, Risiken für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reduzieren und zugleich Zeit und Kosten sparen kann. Mein Dank gilt allen Beteiligten im Facility Management sowie unseren Partnern Dussmann und Tidly Drones, die dieses innovative Projekt möglich gemacht haben“, so Facility-Management-Referent Stadtrat Julian Geier.
Auch DI Robert Slamanig, Leiter der Abteilung Facility Management, sieht Vorteile in der neuen Technik: „In der Gebäudereinigung gelingt es uns erfreulicherweise von Jahr zu Jahr, in Bezug auf moderne Technologien stetig Fortschritte zu machen. Mittlerweile sind wir bei einem neuen Projekt – der Fensterreinigung mittels Drohneneinsatz – angelangt. Die Technik ermöglicht es uns, nicht nur Zeit und Kosten zu sparen, sondern auch das Risiko für etwaige Beschädigungen auf ein Minimum zu reduzieren.“
Foto: StadtKommunikation / Buchner