Pressemeldungen April 2026
Stadtplanungsreferent Rabitsch erteilt Durchgangsstraße in Tarragonallee klare Absage
Stadtplanungs- und Verkehrsplanungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch schafft Klarheit und Sicherheit für die Anrainerinnen und Anrainer in Welzenegg. Er hat die Abteilung Stadtplanung beauftragt, einen Grundsatzbeschluss für den Stadtsenat vorzubereiten, der den Bau einer Durchgangsstraße ausdrücklich ausschließt. Mit diesem Antrag will Rabitsch sicherstellen, dass die Wohn- und Lebensqualität in Welzenegg erhalten bleibt und die Bevölkerung endlich die notwendige Planungssicherheit erhält.
In der Debatte um die Verkehrsführung in der Tarragonallee setzt Rabitsch damit ein Stoppsignal. Auslöser der jüngsten Irritationen ist ein neues Bauprojekt in Verbindung mit historischen Planungen. „Die Verunsicherung ist vermutlich aufgrund von Widmungen entstanden, die bereits Jahrzehnte alt sind. Diese spiegeln eine völlig überholte Verkehrsplanung wider“, erklärt Rabitsch. „Durch das neue Bauprojekt kamen diese alten Pläne wieder ans Tageslicht, aber sie passen nicht mehr in unsere Zeit.“
Rabitsch stellt zudem klar, dass neue Straßendurchstiche für den PKW-Verkehr derzeit keine Priorität haben, solange der bestehende Straßenbestand vernachlässigt wird: „Meine Position ist klar: Es wird keine zusätzlichen Straßen geben. Die Instandsetzung unseres vorhandenen Straßennetzes hat absolute Priorität vor neuen Erschließungsprojekten für den Individualverkehr.“ Für die Tarragonallee kann sich der Vizebürgermeister höchstens eine sanfte Lösung vorstellen. „Das Einzige, was in meinen Augen denkbar ist, wäre ein Geh- und Radweg. Aber auch das ist derzeit nur eine Überlegung, die von den Fachabteilungen erst einer eingehenden Prüfung unterzogen werden muss“, betont Rabitsch.
„Wie bereits im letzten Gemeinderat öffentlich gesagt, arbeite ich an einer Lösung und bin mit den betroffenen Anrainern im Austausch. Der Weg dorthin wurde heute präsentiert und im Beisein der zuständigen Abteilungen positiv bewertet. Mir ist der direkte Bürgeraustausch extrem wichtig, und ich nehme die Anliegen der Betroffenen sehr ernst“, so Rabitsch.
Foto: Mein Klagenfurt